Ilona Korsch
Fixed Income Sales Trading
14. April 2026
Lesezeit: setTime Minuten
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr Fixed Income Sales Trading Team.
| Schatz-Future: | 105,82 |
| Bobl-Future: | 115,42 |
| Bund-Future: | 125,10 |
| iTRAXX Europe 5 Jahre: | 57,78 |
| Europe Crossover 5 Jahre: | 290,38 |
| Zwei Jahre: | 2,78% |
| Fünf Jahre: | 2,86% |
| Sieben Jahre: | 2,95% |
| Zehn Jahre: | 3,09% |
| Zwei Jahre: | 3,78% |
| Fünf Jahre: | 3,89% |
| Sieben Jahre: | 4,08% |
| Zehn Jahre: | 4,28% |
Eurozone
Der Iran hat angekündigt, alle Häfen im und nahe dem Persischen Golf anzugreifen, falls seine eigenen Exportterminals bedroht werden. Damit verschärft sich die Konfrontation um die Straße von Hormus nach den US-Plänen für eine Blockade der iranischen Schifffahrt.
Zweijährige Bundrenditen reagierten folglich wieder nach oben auf 2,62%. 10-jährige Bunds erreichen das High vom 27.3. mit knapp 3,10%. Kursgewinne wurden somit wieder abgegeben. Anscheinend werden nun wieder Gespräche zwischen USA und Iran stattfinden. Es soll einen "Deal" geben, so Trump. In Reaktion darauf legen Anleihekurse wieder leichtzu, 10-jährige Bunds tendieren 35 Ticks nach oben, die Rendite sinkt auf 2,09%.
Deutsche Verbraucherpreise EU harmonisiert lagen im März bei 1,2%, den Erwartungen und Vormonatswert entsprechend (2,8% y/y).
Die Regierungskoalition hat ein Entlastungspaket von EUR 1,6 Milliarden verabschiedert. Die Benzinsteuer soll um 17 Cent pro Liter gesenkt werden, und zwar für zwei Monate. Darüber hinaus sollen Arbeitnehmer von ihren Arbeitgebern im laufenden Jahr eine steuerfreie "Entlastungsprämie" von EUR 1.000 ausgezahlt bekommen.
USA
Am heutigen Dienstag stehen die US Erzeugerpreise auf der Agenda. Ohne Nahrungsmittel und Energie soll es im März einen Schub nach oben auf 4,1% im Jahresvergleich gegeben haben nach 3,9%. US Verbraucherpreise wurden am Freitag mit 2,6% in der Kernrate auf Jahresbasis nach 2,5% präsentiert, von 2,7% gingen allerdings Erwartungen aus. Der Inflationsausblick der Universität von Michigan (April) auf Sicht von einem Jahr sieht 4,8% voraus nach 3,8%, erwartet 4,2%.
Das US Haushaltsdefizit wurde mit -164,1 Mrd. USD deutlich über Vormonat und Erwartungen veröffentlicht.
Die Anzahl der verkauften bestehenden Häuser gingim März um -3,6% m/m zurück nach 2,7% m/m revidiert, erwartet -0,7% m/m.
Credit Spreads halten relativ stabil.
Kering wird am heutigen Dienstag die neuesten Zahlen melden und mit einer Rückkehr zu positivem Wachstum ist diesmal zu rechnen. Die unsichere Sanierung von Gucci sowie die geopolitischen Spannungen könnten die dringend erwartete Erholung etwas bremsen.
Goldman Sachs hat einen Zinsüberschuss für Q1 von USD 3,56 Mrd., +23% gegen Vorjahr, veröffentlicht, Erwartung USD 3,52 Mrd. Der Nettoumsatz belief sich auf USD 17,23 Mrd, +14% gegen Vorjahr, Der Investmentbank-Ertrag lag bei USD 2,84 Mrd, Gewinn je Aktie USD 17,55, ROTE +21,3%, Erwartung +20%. Die Aktien der Goldman Sachs Group Inc. fielen, nachdem die Bank trotz eines Rekordquartals des Aktienhandelsteams einen überraschenden Rückgang der Einnahmen aus dem Anleihenhandel gemeldet hatte.
EUR 750 Mio besorgte sich Ayvens, 3 Jahre, Green, Senior Preferred, MS +65 BP. A1/A- Rating. Der IPT lag bei MS 100 area, die Nachfrage erreichte ein Volumen von EUR 3,9 Mrd.
EU (AAA/AAA) ging mit einer Aufstockung in der EUR 2,375%, 07 2029, ISIN EU000A4ENP68, bzw. einer neuen 20-jährigen Laufzeit, 12.10.2046 ins Rennen.
Die norwegische Kommunalbanken AS emittierte GBP 250 Mio, 4,5% Coupon, 22.10.2030, 39 BP gegen Sonia MS, Reoffer 99,897%.
Die am Freitag emittierte Stora Enso OYI, Volumen EUR 50 Mio, 5,875%, Perp, 17.7.202031 call, 328,9 BP über Bund 08/2031 (Reoffer, 99,47%) handelt aktuell 100,30% Brief.
Wie erwartet hält die Volatilität an den Rentenmärkten an. Eine Einigung zwischen USA/Israel und dem Iran ist wenig wahrscheinlich, auch wenn diese immer wieder angekündigt wird. Die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen in der Eurozone und den USA ist wieder gestiegen. Insbesondere kurze Laufzeiten haben mit Kursverlusten und deutlich angestiegenen Renditen auf die gescheiterten Friedensverhandlungen reagiert. Auch der Goldpreis bleibt aufgrund zunehmender Inflationssorgen unter Verkaufsdruck. Ölpreise kletteren gestern deutlich nach oben.
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