Ilona Korsch
Fixed Income Sales Trading
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr Fixed Income Sales Trading Team.
| Schatz-Future: | 106,89 |
| Bobl-Future: | 116,59 |
| Bund-Future: | 128,16 |
| iTRAXX Europe 5 Jahre: | 51,59 |
| Europe Crossover 5 Jahre: | 245,42 |
| Zwei Jahre: | 2,22% |
| Fünf Jahre: | 2,50% |
| Sieben Jahre: | 2,66% |
| Zehn Jahre: | 2,86% |
| Zwei Jahre: | 3,51% |
| Fünf Jahre: | 3,78% |
| Sieben Jahre: | 4,00% |
| Zehn Jahre: | 4,23% |
Eurozone
Die deutsche Industrieproduktion ging im Dezember um -1,9% m/m (saison- und kalenderbereinigt) zurück nach 0,2%, erwartet wurde eine Rückgang von -0,3% m/m.
Der Rückgang im Dezember 2025 ist vor allem auf die niedrigere Produktion in der Automobilindustrie (-8,9 %), im Maschinenbau (-6,8 %) sowie bei der Wartung und Montage von Maschinen (-17,6 %) zurückzuführen. Dahingegen wirkten sich Produktionsanstiege in einer Reihe von Wirtschaftszweigen positiv auf das Gesamtergebnis aus, vor allem bei der Herstellung von Metallerzeugnissen (+3,2 %) und im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge +10,5 %). Ebenso ist die Produktion im Baugewerbe leicht angestiegen (spezialisierte Bautätigkeiten und Ausbaugewerbe +2,5 %, Hochbau +8,4 %). Insgesamt stieg die Bauproduktion um 3,0 %.
Die Industrieproduktion (Produzierendes Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe) sank im Dezember 2025 gegenüber November 2025 saison- und kalenderbereinigt um 3,0 %. Dabei stieg die Produktion von Konsumgütern um 0,5 %, die Produktion von Investitionsgütern sank um 5,3 % und die Produktion von Vorleistungsgütern um 1,2 %. Außerhalb der Industrie sank die Energieerzeugung um 1,8 % (Destatis).
Die deutsche Handelsbilanz wies im Dezember einen Überschuss von EUR 17,1 Mrd. aus nach EUR 13,6 Mrd, erwartet EUR 14,1 Mrd. Exporte kletterten um 4% m/m deutlich nach oben nach -2,5% m/m, erwartet 1,1% m/ Importe zogen um 1,4% m/m an nach 0,7% m/m, ewartet 0,2% m/m. In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 75,3 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 59,4 Milliarden Euro von dort importiert.
In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 58,0 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 56,8 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber November 2025 stiegen die Exporte in Drittstaaten um 5,0 % und die Importe von dort um 1,2 %.
Die meisten deutschen Exporte gingen im Dezember 2025 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 11,8 Milliarden Euro exportiert, das waren 8,9 % mehr als im November 2025. Die meisten Importe kamen im Dezember 2025 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 15,5 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 4,1 % mehr als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten stiegen im Dezember 2025 im Vergleich zum Vormonat um 3,0 % auf 7,9 Milliarden Euro (Destatis).
10-jährige deutsche Bundrenditen haben seit dem 3.12.2025 eine Handelsbandbreite zwischen 2,80% und 2,90% ausgebildet. Das aktuelle Niveau liegt bei 2,85%. Die im gleichen Zeitraum bestehende Handelsrange für 2-jährige Bundrenditen zwischen 2,20% und 2,08% handelt aktuell am unteren Rand.
Der Renditeabstand zwischen 10-jährigen französchen OATS und Bunds hat sich auf einem Niveau von 75 BP manifestiert.
USA
Das US Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan zog im Februar auf 57,3 Punkte an, über Vormonatswert und Prognosen. Die Inflationsewartung auf Sicht von einem Jahr wurde für Februar mit 3,5% präsentiert nach 4%, erwartet 4%, ein eher zinsfreundliches Signal.
Heute steht die New York Fed Inflationsprognose auf ein Jahr Sicht (Januar) zur Veröffentlichung an.
10-jährige US Treasuries haben ihre bisherige Bandbreite 4%-4,20% nach oben durchhandelt. Die Handelsrange 4,20%-4,30% mit dem Ziel eines Seitwärtstrends halten wir für realistisch. 2-jährige Staatsrenditen halten an der Range 3,4%-3,6% fest. EUR/USD handelt 1,1850 (High 1,1980 27.1.).
Chinesische Aufsichtsberhörden haben anscheinend Banken aufgefordert, den Kauf von US Treasuries zu reduzieren. Genaue Gründe fehlten. Bedenken hinsichtlich der Marktvolatilität stünden wohl im Vordergrund.
Japan
Japans Premierministerin Sanae Takaichi hat mit ihrer Koalition einen historischen Wahlsieg errungen und eine Zweidrittelmehrheit im Unterhaus erreicht. Damit erhalte sie großen politischen Spielraum für Steuererleichterungen und einen stärkeren Ausbau der Verteidigung. Takaichi habe betont, das Wahlergebnis als Auftrag für tiefgreifende wirtschafts- und sicherheitspolitische Reformen zu sehen. International stoße ihr Kurs auf gemischte Reaktionen, mit Unterstützung aus den USA und deutlicher Skepsis aus Peking (Quelle Reuters).
Laut den am Montag veröffentlichten neuesten Zahlungsbilanzdaten des asiatischen Landes kauften japanische Investoren im Jahr 2025 so viele deutsche Staatsanleihen wie seit acht Jahren nicht mehr. Die Nettokäufe der Schuldtitel beliefen sich im vergangenen Jahr auf insgesamt 464 Milliarden Yen, den höchsten Wert seit 2017, verglichen mit Nettoverkäufen von 880,2 Milliarden Yen im Jahr 2024. Japanische Fonds waren erstmals seit 2019 bzw. 2020 Nettokäufer französischer und italienischer Staatsanleihen. Die japanischen Nettokäufe von US-Staatsanleihen sanken um 43 % auf den niedrigsten Stand seit 2022, als die Japaner Nettoverkäufer waren (Bloomberg).
In Asien steigen die Aktienkurse zum Wochenauftakt auf Rekordstände.
Die DSM-Firmenich AG wird ihr Geschäft mit Tierernährung und Tiergesundheit an CVC Capital Partners für einen Unternehmenswert von rund 2,2 Milliarden Euro (2,6 Milliarden US-Dollar) veräußern (Bloomberg).
Unicredit plant, bis 2030 rund 50 Milliarden Euro (59 Milliarden US-Dollar) an die Investoren zurückzuzahlen, während Vorstandsvorsitzender Andrea Orcel verspricht, die Rentabilität und Kapitalgenerierung in den nächsten fünf Jahren weiter zu verbessern.
Die Mailänder Bank wird 80 % ihres Gewinns als ordentliche Ausschüttung in Form von Bardividenden und Aktienrückkäufen ausschütten und weitere Ausschüttungen jährlich in Abhängigkeit vom verfügbaren Überschusskapital prüfen, teilte sie am Montag mit. UniCredit erwartet ein jährliches Nettoumsatzwachstum von 5 %, wodurch der Gewinn in diesem Jahr auf rund 11 Milliarden Euro und im Jahr 2028 auf 13 Milliarden Euro steigen soll (Bloomberg).
Santander UK wartet mit einer 4NC3 IHS, MS +90 BP area, auf bzw. einer zweiten Tranche 8NC7, MS +125-130 BP.
BNP Paribas SA geht mit einer PerpNC7 variable 6,12% area, AT1 Anleihe ins Rennen, Ba1/BBB- Rating.
Vergangenen Freitag zog es Credit Agricole SA, Svenska Handelsbanken und Lloyds Bank Group Plc an din Primärmarkt.
Republic of Korea ging mit USD 3 Mrd, mit zwei Tranchen, ins Rennen: 3,625%, 12.2.2029, Treasury +9 BP; 3,875%, 12.2.2031, Treasury +12 BP, Rating Aa2/AA.
USD 1 Mrd. nahm Citigroup Inc auf, 6,5%, Perp, Ba1/BB+-.
Anleihekurse bewegen sich überwiegend wieder in ihrer bisherigen Handelsbandbreite. Die japanische Premierministerin Takaichi samt LDP haben ihre absolute Mehrheit im Unterhaus zurückerobert. Mit positiven Konjunkturausblick ziehen Aktienkurse an, während japanische Staatsanleihen weiter verlieren. Wie bereits erwähnt sollte das Emissionsvolumen aufgrund höherer Schulden erhöht werden. Am Mittwoch stehen die US Non-Farm-Payrolls auf dem Plan, das wichtigste Daten-Ereignis in dieser Woche (verschoben wegen Shut Down).
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