Ilona Korsch
Fixed Income Sales Trading
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr Fixed Income Sales Trading Team.
| Schatz-Future: | 105,70 |
| Bobl-Future: | 115,15 |
| Bund-Future: | 124,81 |
| iTRAXX Europe 5 Jahre: | 74,47 |
| Europe Crossover 5 Jahre: | 366,95 |
| Zwei Jahre: | 2,88% |
| Fünf Jahre: | 2,95% |
| Sieben Jahre: | 3,01% |
| Zehn Jahre: | 3,13% |
| Zwei Jahre: | 3,87% |
| Fünf Jahre: | 4,02% |
| Sieben Jahre: | 4,20% |
| Zehn Jahre: | 4,38% |
Eurozone
Die EZB Inflationsprognosen auf Sicht von einem Jahr fielen mit 2,5% (Februar) um 0,3% niedriger aus als erwartet nach 2,6%. Auf 3-Jahressicht lag die Erwartung ebenfalls bei 2,5%, erwartet 2,7%, nach 2,6%. Die Prognose vor dem Krieg sollte ab der März-Prognose nach oben revidiert werden.
Der Iran-Krieg geht eher in eine Verlängerung, als dass es zu einer Entspannung käme. Die Entwickung der Energiepreise nach oben belastet die Inflation, sowie Inflationserwartungen. Die Zinskurven handeln mit Abflachungstendenzen. Heute Morgen geht es zwar leicht in andere Richtung, so dass die Renditedifferenz zwischen 2 und 10 Jahren nach 35 BP am 23.3. auf 41 BP angestiegen ist. Grundsätzlich ist von einer schnellen Rückkehr zur "normalen" Zinskurve nicht auszugehen.
Am Dienstag und Mittwoch stehen Inflationsdaten in Deutschland und der Eurozone auf dem Plan.
USA
Das Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan fiel im März mit 53,3 Punkten leicht unter Vormonatswert und Erwartungen aus. Die Inflationserwartung auf Sicht von einem Jahr lag bei 3,8%, 3,6% erwartet, nach 3,4%. Die 5-10-Jahressicht wurde -wie zuvor- mit 3,2% gemeldet, Prognose 3,5%.
Der Ölpreis Brent/bbl erreicht aktuell die Marke von 115,10 bei einem High von 116,75.
EUR/USD fällt unter das High von 1,1527 auf aktuell 1,1507. Der Weg könnte in Richtung 1,14 weitergehen.
Japan
Der japanische Vizeminister für Finanzen und internationale Angelegenheiten, Atsushi Mimura, hat laut Jiji Press angedeutet, dass die Behörden möglicherweise in den Devisenmarkt und andere Märkte eingreifen werden, nachdem der Dollar am Wochenende über 160 Yen gestiegen war. EUR/YEN handelt in enger Bandbreite um 184 herum. Japans 40-jährige JGBs, Beispiel 3,1% JGB 20.3.2065, handeltn mittlerweile auf einem Renditeniveau von 4,03%, mit steigender Tendenz.
Philippinen
San Miguel (PSE:SMC) gab bekannt, dass ihre Tochtergesellschaft Petron (PSE:PCOR) 2,5 Millionen Barrel Rohöl aus Russland zur Unterstützung der Treibstoffversorgung gesichert hat.
Dieser Schritt folgt auf die Ausrufung eines nationalen Energienotstands durch die philippinische Regierung, was das Unternehmen angesichts von Versorgungsengpässen dazu veranlasste, alternative Rohölquellen zu beschaffen, wie aus einer am Montag bei der philippinischen Börse eingereichten Mitteilung hervorgeht. Der Bedarf an Erdölvorräten sei bis Juni 2026 gedeckt.
Befürchtungen vor einer weiteren Eskalation des Iran-Kriegs haben am Montag die asiatischen Aktienmärkte ins Minus gedrückt. Am schwersten traf es die Handelsplätze in Japan und Südkorea - zwei Exportnationen, die bei der Energieversorgung nahezu vollständig von Importen abhängen.
Der japanische Leitindex Nikkei 225 sackte zu Handelsbeginn um 5,3 Prozent ab. Zur Mittagspause lag er mit 50.936 Punkten 4,6 Prozent im Minus. Der südkoreanische Kospi stand zum Wochenstart mit 5.229 Punkten rund 3,8 Prozent unter seinem Freitagsschluss (Bloomberg).
Der Pharmakonzern Novartis hat finale Zwei-Jahres-Daten aus Phase-III-Studie APPLAUSE-IgAN zu Fabhalta (Iptacopan) bei IgA-Nephropathie vorgelegt. Die Resultate wurden im New England Journal of Medicine publiziert und gleichzeitig am World Congress of Nephrology 2026 vorgestellt.
Fabhalta habe den primären Endpunkt mit einer signifikanten Verbesserung der eGFR-Abnahme (Nierenfunktion) gegenüber Placebo erreicht, teilte Novartis am Sonntag mit. Die jährliche Abnahme habe eine Verlangsamung des Funktionsverlusts um 49,3 Prozent gezeigt. Das Sicherheitsprofil sei dabei über zwei Jahre konsistent mit früheren Daten geblieben.
Der Pharmakonzern Roche hat den neuen Blutspendetest "Cobas MPX-E" in Ländern mit CE-Kennzeichnung eingeführt. Der Test ermöglicht die gleichzeitige Erkennung von HIV, Hepatitis C, B und E in einer einzigen Analyse und soll so die Sicherheit der Blutversorgung erhöhen. Labore könnten damit effizienter arbeiten und Kosten senken, hiess es in einer Mitteilung von Roche vom Monta
Der größte Aktionär von Delivery Hero, Prosus, erwägt anscheinend den Verkauf eines Anteils von rund 10% an Aspex Management, den zweitgrößten Anteilseigner des Essenslieferkonzerns. Ein solcher Schritt würde den Druck auf das Management erhöhen, den Verkauf von Unternehmensteilen voranzutreiben. Die Aktien von Delivery Hero stiegen im Freitagshandel am Nachmittag um bis zu 9,1% und erreichten den höchsten Stand seit zwei Wochen. Gegen 15:21 Uhr Ortszeit lag das Plus noch bei etwa 5,5%, was dem Unternehmen eine Marktbewertung von rund fünf Milliarden Euro verleiht. Aspex hatte im März damit gedroht, das Management von Delivery Hero auszutauschen, falls der Verkauf bestimmter Vermögenswerte nicht vorangetrieben wird, berichtete Bloomberg News. Ein Verkauf von Delivery-Hero-Aktien an öffentliche Marktinvestoren würde zwar die Wahrscheinlichkeit eines vollständigen Rückzugs von der Börse durch andere Interessenten verringern, zugleich aber den Druck auf Vorstandschef Niklas Östberg erhöhen, weitere Geschäftsbereiche zu veräußern (Quelle Bloomberg).
Apple will seine Sprachassistenz Siri für externe KI-Dienste öffnen und damit das iPhone stärker als Plattform für künstliche Intelligenz positionieren. Die Änderung sei anscheinend Teil einer umfassenden Überarbeitung von Siri im kommenden Betriebssystem iOS 27. Bereits heute kann der Assistent über eine Partnerschaft mit OpenAI auf ChatGPT zugreifen. Künftig sollen jedoch auch konkurrierende Dienste eingebunden werden. Konkret bedeutet das: Nutzer können Anfragen über Siri an installierte Dienste wie Google Gemini von Alphabet oder Claude von Anthropic senden - ähnlich wie es seit dem Start von Apple Intelligence im Jahr 2024 bereits mit ChatGPT möglich ist (Quelle Bloomberg).
EUR 900 Mio emittierte Henkel AG & Co KGAA; 3,625%; 2.4.2031, Reoffer 99,942%, MS +65 BP, aktuell 100,29%, 3,56%, MS +61 BP, A2 stabil/A stabil.
USD 750 Royal Bank of Canada zeigte sich mit USD 750 Mio, Pfandbrief, 4,139%, 6.4.2029, 100% Reoffer, MS +43 BP.
Energiepreise steigen an. Rohöl- und LNG-Engpässe belasten insbesondere Asien. Europa wird folgen. Am morgigen Dienstag werden deutsche Verbraucherpreise veröffentlicht. Von Entspannung kann keine Rede sein. Die Renditekurve handeln weiter flach.
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