Nachhaltig investieren

Nachhaltig investieren

Wir alle sollten uns um die Zukunft sorgen, denn wir werden den Rest unseres Lebens dort verbringen.“ – Charles Franklin Kettering

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Für den Begriff „Nachhaltigkeit“ gibt es viele unterschiedliche Definitionen. Eine der gängigsten Definitionen besagt, dass Nachhaltigkeit eine Entwicklung ist, die gewährleistet, dass künftige Generationen nicht schlechter in ihrer Bedürfnisbefriedigung gestellt sind als die heutige. Unsere Wirtschaftsmodelle wurden in einem Zeitalter entwickelt, als natürliche Ressourcen im Überfluss vorhanden und Kohlenstoffemissionen begrenzt waren. In diesen Modellen wurden keine Umweltbelange berücksichtigt, sondern nur Arbeit und Kapital. Ebenso wenig berücksichtigt die Finanztheorie den Wert der natürlichen Ressourcen über ihren kurzfristigen Barwert hinaus.

Eine mögliche Erschöpfung der Ressourcen und alle damit verbundenen (nachteiligen) externen Effekte werden außer Acht gelassen. Diese Modelle sind bis heute (noch) weit verbreitet, aber nicht mehr haltbar. Wir befinden uns derzeit in einer Übergangsphase zu einer kohlenstoffarmen und stärker kreislauforientierten Wirtschaft, die die Bewältigung von ökologischen Herausforderungen ermöglichen soll. 

Das magische Viereck

In der Vergangenheit wurden bei Investitionsentscheidungen insbesondere die erwartete Rendite, Liquiditätsanforderungen und das zugrunde liegende Risiko berücksichtigt (sog. ‚Magische Dreieck‘). In einer Welt des nachhaltigen Finanzwesens gibt es nun immer mehr Investitionen die ergänzend auch die Nachhaltigkeitsfaktoren mit einbeziehen. Diese Nachhaltigkeitsfaktoren umfassen Aspekte in Bezug auf die Ökologie, soziale Aspekte und Gesellschaft bzw. gute Unternehmensführung (kurz ESG – für Environmental, Social, Governance). Das magische Dreieck wird zum magischen Viereck.

Kyoto-Protokoll
Das Jahr 1997

Kyoto-Protokoll

Das Kyoto-Protokoll aus dem Jahr 1997 trat 2005 in Kraft und stellt damit den erste völkerrechtlichen Vertrag dar, der mit verbindlichen Emissionsreduktionszielen verbunden war. Die Europäische Kommission nahm als Vertretung der EU-Mitgliedstaaten an den Verhandlungen teil und unterzeichnete unter anderem die Verpflichtung, für die gesamte EU und ihre Mitgliedsstaaten, im Zeitraum 2008-2012 ihre Treibhausgasemissionen um 8% verringern

Pariser Klimaabkommen
Das Jahr 2015

Pariser Klimaabkommen

Auf der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 wurde der Rahmen für eine globale Klimapolitik geschaffen, um das Kyoto-Protokoll zu ersetzen. Das Abkommen trat am 04.11.2016 in Kraft und wurde von 187 Staaten ratifiziert. In Artikel 2 des Abkommens wurden folgende Hauptziele formuliert: den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 1,5 °C oder maximal 2 °C unter dem vorindustriellen Niveau begrenzen, Emissionen reduzieren, Lenkung von Finanzmitteln im Einklang mit Klimaschutzzielen und die Widerstandsfähigkeit gegen die Auswirkungen des Klimawandels stärken.

EU-Aktionsplan
Das Jahr 2018

EU-Aktionsplan

Die Europäische Union im März 2018 den EU-Aktionsplan für nachhaltige Finanzen verabschiedet. Der EU-Aktionsplan ist Teil einer umfassenden Maßnahme, das Finanzwesen mit dem Ziel zu verbinden, eine globale Wirtschaft zu fördern, die dem Planeten und unserer Gesellschaft zugutekommt. 

Hauptziele des EU-Aktionsplans

Kapitalströme sollen so ausgerichtet werden, dass nachhaltige Projekte finanziert werden können.

Risiken, die sich aus dem Klimawandel, der Verschlechterung der Umwelt, sozialen Ungleichheiten, Korruption usw. ergeben, müssen bei den Entscheidungsprozessen der Wirtschaftsakteure berücksichtigt werden.

Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um: (i) eine gemeinsame und klare Terminologie für Produkte mit Nachhaltigkeitsmerkmalen zu schaffen, (ii) Greenwashing[1] zu bekämpfen und (iii) Anreize für langfristige Investitionen zu schaffen.

"Nachhaltige Investments generieren sehr wohl genauso gute Rendite wie „klassische“ Investments, man muss nur die richtigen für sich selbst finden. Schließlich hat das eigene Anlageverhalten und die damit einhergehende Finanzierung von Unternehmen einen großen Einfluss auf unsere Umwelt."
Kerstin Jungmann, Head of Digital Wealth Channel Zeedin

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STUDIE "NACHHALTIGE GELDANLAGE"

Nachhaltig Investieren

Wie halten es die Bundesbürger:innen mit dem Thema Nachhaltigkeit bei ihrer Geldanlage? Eine aktuelle Umfrage von Hauck Aufhäuser Lampe, mit 3.940 Teilnehmer:innen, durchgeführt von dem Meinungsforschungsinstitut Civey, liefert Antworten.

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