Unruhiger Jahresstart Monatsrückblick Februar 2026
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Unruhiger Jahresstart Monatsrückblick Februar 2026

Politik und KI-Sorgen belasten – Konjunkturbelebung unterstützt

09. März 2026

Lesezeit: setTime Minuten

Monatsrückblick Februar 2026

Der Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) hat den Börsen in den letzten Jahren zu immer neuen Rekorden verholfen. Mittlerweile tritt an die Stelle uneingeschränkter Euphorie jedoch die Sorge vor disruptiven Effekten der neuen Technologie. Die Kapitalmärkte versuchen mehr und mehr, zwischen Gewinnern und Verlieren zu differenzieren. Leidtragende sind seit Monaten neben anderen Sektoren vor allem Software-Aktien: Hier werden ehemals sehr lukrative Geschäftsmodelle infrage gestellt. Zur ohnehin erhöhten Unsicherheit an den Märkten trat Ende Februar die militärische Eskalation im Iran hinzu. Angesichts der diesbezüglichen Vorbereitungen der Amerikaner hatte die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs in den letzten Wochen bereits zugenommen. So hatten die Kapitalmärkte das Eskalationsszenario mit höheren Notierungen für Öl und Gold zu einem gewissen Teil bereits eingepreist.

Die Anleiherenditen erstklassiger Staatsanleihen fielen im Februar spürbar, da die Unsicherheit an den Finanzmärkten in vielen Bereichen erhöht ist. Die KI-Sorgen, die erneute Zollunsicherheit, die Illiquidität einiger Private-Debt-Fonds (alternative Unternehmenskreditfonds), der Verfall des Bitcoins und der befürchtete Angriff auf den Iran führten zu einer gesteigerten Nachfrage nach Staatsanleihen mit einer hohen Bonität. In den USA notierte die Rendite zehnjähriger Anleihen mit 3,95 % am Monatsende fast 30 Basispunkte niedriger als am 31. Januar 2026. In Deutschland sanken die Renditen der Bundesanleihen mit derselben Restlaufzeit im Monatsverlauf von 2,85 % auf 2,66 %.

Die Zinsdifferenz zwischen Bundesanleihen und US-Treasuries nahm im Monat Februar leicht ab, hatte jedoch kaum Einfluss auf den EUR/USD-Kurs. Dieser oszillierte im Monatsverlauf um die Marke von 1,18. Vielmehr profitierte der US-Dollar angesichts der zunehmenden Unsicherheit temporär von seiner Funktion als „sicherer Hafen“, wobei die Aufwertung im Vergleich zum Euro geringer ausfiel als gegenüber anderen Währungen.

Der Goldpreis profitierte ebenfalls von der erhöhten Unsicherheit und stieg im Monatsverlauf 8,0 %. Damit hat das Edelmetall sich rasch von der Konsolidierung vom Allzeithoch bei 5.600 USD je Feinunze (USD/F) Ende Januar 2026 auf 4.400 USD/F Anfang Februar 2026 erholt.

Die globalen Aktienmärkte konnten im Februar trotz einiger Unwägbarkeiten solide Kursanstiege aufweisen. Wie auch schon in den vorangegangenen Monaten präsentierte sich der US-amerikanische Markt jedoch relativ schwach, denn die Firmen, die eng mit der KI-Revolution verbunden werden, besitzen dort ein hohes Gewicht. So notierte der S&P 500 Ende Februar um 0,8 % tiefer als am 31. Januar 2026 (in EUR: –0,5 %). Die relative Stärke der Emerging Markets (EM) setzte sich ebenfalls fort. Der MSCI EM erzielte im abgelaufenen Monat ein Plus von 5,5 % (in EUR: 5,8 %). Der STOXX Europe 600 kletterte um 3,9 % und der DAX gewann 3,0 %..

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