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Aktienmarktbericht

Börsenindizes, Berichte zu den Weltbörsen, Meldungen über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen sowie Unternehmensnachrichten.

13. März 2026

Lesezeit: setTime Minuten

 

Freitag, 13. März 2026, 08:20 Uhr
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr Aktienhandel von Hauck Aufhäuser Lampe.

Eröffnungen

DAX 23.589,65
E-STOXX 50 5.748,89

Financial Markets

DAX

23.589,65

(-0,21%)

MDAX 29.243,41

(-0,58%)

TechDAX

3.579,36

(-0,56%)
Euro Stoxx 50

5.748,89

(-0,79%)

Dow Jones

46.677,85

(-1,56%)

Nasdaq

24.533,58

(-1,73%)

Nikkei

53.819,61

(-1,16%)

EUR/USD

1,15 (-0,28%)
Gold in $

5.086,01

(+0,13%)
Oil (Brent) in $ 100,26

(+9,61%)

Bitcoin (USD) 71.317,74

(+1,62%)

DAX TOPS

Zalando SE

22,02

(+9,50%)

Brenntag SE 49,45

(+5,10%)

BASF AG

48,45

(+4,62%)

 

DAX FLOPS

Deutsche Bank AG

25,705

(-5,27%)
HeidelbergCement AG 162,65

(-4,46%)

Commerzbank AG

30,23

(-4,09%)

Märkte

Aktienmärkte reagieren erneut auf gestiegenen Ölpreis

Mit Abgaben, aber deutlich erholt vom Tagestief, hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag einen volatilen Handel beendet. Die Entwicklung des Ölpreises gab dabei die Richtung vor. Zwischenzeitlich notierte die Erdölsorte Brent wieder über der Marke von 101 USD, kam im Anschluss allerdings leicht zurück. Trotz der Entscheidung der Internationalen Energieagentur (IEA), eine Rekordmenge aus den Notreserven freizugeben, um die Preise zu senken, stieg der Rohölpreis letztlich deutlich. Auch der unvermindert anhaltende Krieg im Nahen Osten drückte auf die Stimmung. Der DAX verlor 0,2 Prozent auf 23.590 Punkte. Im Tagestief hatte der Index schon bei 23.368 Punkten gelegen. Gestützt wurde der Index von teils deutlichen Aufschlägen bei Einzelwerten. Der EuroStoxx 50 sank um 0,79 Prozent auf 5.748,89 Punkte. Außerhalb der Eurozone gab der britische Leitindex FTSE 100 um 0,47 Prozent auf 10.305,15 Punkte nach. Der Schweizer SMI büßte 0,90 Prozent auf 12.842,16 Zähler ein.

Wie schon am Vortag galt am Donnerstag an der Wall Street: Ölpreise rauf, Aktienkurse runter. Denn erneut kräftig verteuertes Erdöl drückte die US-Börsen. Vor diesem Hintergrund verlor der Dow-Jones-Index 1,6 Prozent auf 46.678 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite büßten 1,5 bzw. 1,8 Prozent ein.
Die US-Konjunkturdaten setzten vor dem Hintergrund des Nahostkrieges erneut keine Impulse. Überlegungen zum Zinspfad würden aktuell vom Ölpreis bestimmt, nicht aber von Konjunkturdaten, hieß es.
Auch für den "sicheren Hafen" Dollar ging es weiter nach oben - der Dollar-Index gewann 0,5 Prozent. Der Goldpreis gab 1,6 Prozent nach, belastet durch den festeren Dollar und weiter gestiegene Marktzinsen.
Der Finanzsektor im S&P-500 verlor 0,8 Prozent und zählte damit zu schwächsten Branchen. Am Markt machten Meldungen über Marktturbulenzen bei privaten Kreditfonds die Runde. Morgan Stanley büßten 4,1 Prozent ein und JP Morgan 1,7 Prozent. Nvidia reduzierten sich um 1,5 Prozent. Einer der Hauptkunden des Chipherstellers, Meta Platforms, hatte vier neue Generationen seiner maßgeschneiderten Chips für KI angekündigt. Die Meta-Aktie ermäßigte sich um 2,6 Prozent.

ch am Freitag auf den Börsen in Ostasien und Australien. Vor allem die drastisch gestiegenen Ölpreise wecken Konjunktur- und Inflationssorgen, zumal in der kommenden Woche zahlreiche Notenbanksitzungen anstehen. Mit den Ölpreisen dürfte die Inflation steigen, was die Notenbanken dazu veranlassen könnte, Zinssenkungen zu verschieben oder die Zinsen gar anzuheben.
In Tokio verliert der Topix-Index 0,6 Prozent. An der Börse in Seoul gibt der Kospi um 1,8 Prozent nach. Japan und Südkorea sind stark auf Ölimporte angewiesen. Besser halten sich die chinesischen Börsen. In Shanghai notiert der Composite-Index 0,2 Prozent niedriger. Der Hang-Seng-Index in Hongkong sinkt um 0,5 Prozent.
Auch die australische Börse zeigt sich vergleichsweise stabil mit einem Minus von 0,1 Prozent. Am Markt herrscht mittlerweile die Überzeugung vor, dass die RBA in der kommenden Woche die Zinsen erhöhen wird. Der Brentölpreis pendelt derweil weiter um die kritische Marke bei 100 USD. Aktuell fällt er um 0,2 Prozent auf 100,24 USD je Barrel

 

Ausblick für Heute

Am zehnten Handelstag seit dem Kriegsausbruch im Iran zeichnet sich im DAX ein schwacher Start ab. So notiert der deutsche Leitindex mit 0,36% schwächer bei 23.505,50 Punkten. Am vergangenen Montag hatte der Index noch bis auf 22.927 Punkte nachgegeben.
Der Ölpreis bleibt im Anlegerfokus. Hier ist die Lage momentan vergleichsweise ruhig. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent pendelt um 100 USD, nachdem er am Montag mit fast 120 USD noch auf den höchsten Stand seit 2022 geschossen war. Die Stimmung kann aber jederzeit wieder brenzlig werden. Denn der Iran droht mit Angriffen auf die Öl- und Gasvorkommen der Region und griff bereits Öltanker im Persischen Golf an.

 

News

Deutschland
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil deutet weitere Maßnahmen der Regierung im Kampf gegen hohe Spritpreise an. Das Kartellrecht müsse verschärft werden, sagte der SPD-Chef in Mainz. Die Überprüfung des Kartellrechts müsse jetzt schnell abgeschlossen werden. Erneut sei deutlich geworden, dass eine Krise ausgenutzt werde. Es brauche völlige Transparenz in der Mineralölwirtschaft über deren Einkaufspreise.

Deutschland / Insolvenzen
Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, wie sich die Zahl der Firmenpleiten im Dezember und im vergangenen Jahr entwickelt hat. Laut dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat sich auch im Februar noch keine Trendwende bei den Insolvenzen abgezeichnet, die für die maue Wirtschaft ein Hoffnungssignal bieten würde. Und mit Blick auf den Militärkonflikt in Nahost warnen manche Ökonomen bereits davor, dass sich die erwartete Trendwende im laufenden Jahr verzögern oder diese sogar ganz ausbleiben könnte.

Deutschland / Norwegen
Bundeskanzler Friedrich Merz besucht in Nord-Norwegen den Weltraumbahnhof Andøya, von dem aus künftig auch Raketen mit Satelliten aus Deutschland ins All geschossen werden sollen. Zudem beobachtet er zusammen mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre und dem kanadischen Regierungschef Mark Carney die Nato-Übung "Cold Response". Merz wird von Verteidigungsminister Boris Pistorius und Raumfahrtministerin Dorothee Bär begleitet. Am Rande dürfte auch das deutsch-norwegische Angebot der Thyssenkrupp-Rüstungstochter TKMS für einen milliardenschweren U-Boot-Auftrag aus Kanada angesprochen werden.

FED
Die US-Notenbank Fed will die Kapitalanforderungen für Großbanken lockern. Die Vorgaben würden gemäß den überarbeiteten Entwürfen leicht sinken und sich wieder dem Niveau von 2019 annähern, sagte die für Bankenaufsicht zuständige Fed-Vizechefin Michelle Bowman in Washington. Wenn die Anforderungen überzogen seien, beeinträchtige dies die grundlegende Funktion des Bankensystems, der Realwirtschaft Kredite zur Verfügung zu stellen

Frankreich
Emmanuel Macron empfängt seinen ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj in Paris. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die weitere europäische Unterstützung für die Ukraine in dem seit vier Jahren andauernden Krieg sowie Möglichkeiten, den Druck auf Russland zu erhöhen, etwa durch ein Vorgehen gegen die sogenannte Schattenflotte. Mit Tankern ohne klare Registrierung soll Russland trotz Sanktionen weiter Öl exportieren. Zudem wollen die beiden Staatschefs über künftige Sicherheitsgarantien und Friedensverhandlungen beraten.

Nahost
Eine vom Iran unterstützte Milizengruppe hat nach eigenen Angaben ein Tankflugzeug des US-Militärs vom Typ KC-135 im Westirak abgeschossen. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilt mit, der Abschuss sei "zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes" erfolgt. Das US-Militär hatte zuvor den Absturz eines US-Tankflugzeugs vom Typ KC-135 im Westen des Iraks gemeldet. Demnach habe es sich dabei nicht um feindlichen Beschuss oder Eigenbeschuss gehandelt.

USA
In den USA sind bei zwei gewalttätigen Angriffen mehrere Menschen getötet oder verletzt worden. In Virginia eröffnete ein verurteilter Unterstützer des Islamischen Staates (IS) in einem Universitäts-Hörsaal das Feuer, tötete eine Person und verletzte zwei weitere, bevor er selbst ums Leben kam. In Michigan fuhr ein im Libanon geborener US-Bürger mit seinem Lastwagen in eine Synagoge samt Vorschule und wurde erschossen. Das US-Heimatschutzministerium identifizierte den Fahrer des Lastwagens als den 41-jährigen Ayman Ghazali, der im Libanon geboren wurde und 2016 die US-Staatsbürgerschaft erhielt. CBS News berichtete, Ghazali sei traumatisiert gewesen, nachdem bei einem israelischen Luftangriff auf sein Heimatdorf im Libanon vor etwa zehn Tagen zwei seiner Brüder und zwei ihrer Kinder getötet worden seien.

USA / Öl
Die USA erlauben Ländern für die nächsten 30 Tage auf See befindliches russisches Öl und Ölprodukte zu kaufen. Dies sei ein Schritt zur Stabilisierung der globalen Energiemärkte, die durch den Iran-Krieg erschüttert wurden, erklärte US-Finanzminister Scott Bessent. In einer auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung sagte Bessent, die Maßnahme sei "eng begrenzt" und "kurzfristig" und werde der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen.

USA / Zölle
Die US-Regierung hat eine Untersuchung wegen unfairer Handelspraktiken gegen 60 Volkswirtschaften eingeleitet. Grund sei deren Versäumnis, gegen Zwangsarbeit vorzugehen, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer mit. Auf der Liste stehen wichtige US-Handelspartner und Verbündete wie Australien, Kanada, die EU, Großbritannien, Israel, Indien, Katar und Saudi-Arabien. Auch China und Russland werden genannt

Unternehmen

ABB
Der Verwaltungsratspräsident des Schweizer Industriekonzerns ABB, Peter Voser, warnt vor gravierenden Folgen eines anhaltenden Krieges im Nahen Osten für die Weltwirtschaft. "Je länger dies andauert, desto mehr wird die Weltwirtschaft darunter leiden – es wird zu Energieengpässen kommen, die Preise werden steigen, und das dürfte sich direkt auf die Nachfrage auswirken", sagte Voser der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir könnten in ein oder zwei Monaten erste Auswirkungen sehen."

Adobe
Der langjährige Konzernchef Shantanu Narayen räumt seinen Posten. Der Manager werde die Führung abgeben, sobald ein Nachfolger ernannt sei, teilte der US-Softwarekonzern mit. Anleger reagierten verunsichert: Die Adobe-Aktie gab im nachbörslichen US-Handel rund sieben Prozent nach.

Deutsche Bank
Der US-Investor Capital Group hat seine Beteiligung an dem Frankfurter Geldhaus deutlich reduziert. Der Anteil sank von zuletzt 4,94 Prozent auf 2,93 Prozent, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Damit rutschte der Vermögensverwalter aus Los Angeles unter die wichtige Meldeschwelle von drei Prozent.

Elon Musk
Der Kurznachrichtendienst X von Elon Musk will einem Medienbericht zufolge seinen Verifizierungsmechanismus in der EU ändern. Dies sei eine Reaktion auf eine Geldstrafe in Höhe von 120 Mio. €, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach habe X Vorschläge zur Behebung der Mängel beim blauen Haken eingereicht. Die Kommission werde diese nun prüfen, sagte Kommissionssprecher Thomas Regnier dem Bericht zufolge.

RWE
Während RWE in Deutschland u.a. für seine fossile Stromerzeugung bekannt ist, war das Unternehmen in den USA bislang ausschließlich im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv. Das soll sich nun ändern, denn künftig will der Energiekonzern dort auch in Gaskraftwerke investieren. Rund die Hälfte des 35 Mrd. € schweren Investitionsprogramms, das bis 2031 läuft, ist für die Vereinigten Staaten vorgesehen. Geplant sind 15 Gaskraftwerksprojekte in Bundesstaaten wie Arizona, Texas und im Mittleren Westen. Neben dem Einstieg in die Gasverstromung plant der Konzern weiterhin in Onshore-Wind, Solarenergie und Batteriespeicher zu investieren. Das Management betont seit Langem die Attraktivität des US-Marktes. “Nicht zuletzt wegen des stark wachsenden Strombedarfs bleiben die USA unser wichtigster Wachstumsmarkt”, sagte RWE-Vorstandsvorsitzender Markus Krebber. Eine verlässliche Stromversorgung sei vor allem für Industrieunternehmen und Rechenzentren ein entscheidender Faktor. Auch in Deutschland will RWE rund 9 Mrd. € für den Bau von Gaskraftwerken und Großbatterien investieren. Weitere etwa 7 Mrd. € sollen in europäische und australische Onshore-Wind- und Solarprojekte fließen. Zudem hält RWE am Ausbau der Offshore-Windkraft fest.

Termine heute

08:00 GB/ Handelsbilanzsaldo Januar in Mrd. Pfund
08:00 GB/ Industrieproduktion Januar m/n
08:00 GB/ Bauproduktion Januar m/m
08:00 GB/ Monatliches BIP Januar m/m
08:45 FR/ Verbraucherpreise Februar (endgültig) m/m
10:00 IT/ Industrieproduktion Januar m/m
11:00 EU/ Industrieproduktion januar m/m
13:30 US/ Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar m/m
13:30
US/ Konsumausgaben Februar m/m
13:30 US/ Persönliche Einkommen Februar m/m
13:30 US/ PC-Kernrate Februar m/m
13:30
CA/ Erwerbstätigenzahl Februar m/m in Tsd.
13:30 CA/ Arbeitslosenquote Februar 
13:30 CA/ Industrieumsatz Januar m/m
13:30 US/ BIP Q4 (2. Veröffentlichung) q/q
13:30 CA/ Kapazitätsauslastung Q4
15:00 US/Konsumaklima Uni Michigan März (vorläufig)
15:00
US/ JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar in Mio. 
20:30 US/ Commitments of Traders Report

Quartalszahlen und andere Ereignisse

Quartalszahlen / Termine Europa Medacate Group, De'Longhi S.p.A., Uniqa Insurance Group, Zignago Vetro
Quartalszahlen / Termine USA: Buckle Inc.
Dividendenabschläge u.a.: Coca Cola (0,53 USD), Waste Management (0,945 USD), Thermo Fisher Scientific (0,47 USD)

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MiFID II/MiFIR

Seit dem 3. Januar 2018 muss zur Meldung von Geschäften ein Legal Entity Identifier (LEI) übermittelt werden. Hier zur Information der „LEI“ von Hauck & Aufhäuser: 529900OOZP78CYPYF471

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gleif.org

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