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Aktienmarktbericht

Börsenindizes, Berichte zu den Weltbörsen, Meldungen über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen sowie Unternehmensnachrichten.

11. Februar 2026

Lesezeit: setTime Minuten

 

Mittwoch, 11. Februar 2026, 08:20 Uhr
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr Aktienhandel von Hauck Aufhäuser Lampe.

Eröffnungen

DAX 24.987,85
E-STOXX 50 6.047,06

Financial Markets

DAX

24.987,85

(-0,111%)

MDAX 31.962,21

(-0,01%)

TechDAX

3.651,20

(+0,43%)
Euro Stoxx 50

6.047,06

(-0,20%)

Dow Jones

50.188,14

(+0,10%)

Nasdaq

25.127,64

(-0,56%)

Nikkei

57.650,54

(+2,28%)

EUR/USD

1,19 (-0,09%)
Gold in $

5.066,52

(+0,60%)
Oil (Brent) in $ 71,99

(+1,29%)

Bitcoin (USD) 66.659,32

(-2,85%)

DAX TOPS

Symrise AG

76,64

(+6,98%)

Brenntag SE 58,36

(+5,50%)

BASF SE

50,92

(+4,64%)

 

DAX FLOPS

Siemens Energy AG

150,60

(-4,58%)
HeidelbergCement AG 216,20

(-2,58%)

Rheinmetall AG

1629,00

(-1,82%)

Märkte

DAX bewegt sich kaum vom Fleck

Nach einem schwachen Start ist der DAX um die Marke von 25.000 Punkten gependelt. Gestern ging es für den DAX noch dynamisch in diese neue Handelswoche - sogar mit einem Sprung über diese Marke. Am Ende des heutigen Handels stand ein Minus von 0,1 Prozent bei 24.987,85 Punkten auf der Kurstafel. Einige Unternehmen hatten mit ihren Bilanzen enttäuscht. "Neben der nach wie vor hohen Makrounsicherheit, die in erster Linie von der erratischen Wirtschaftspolitik der Trump-Administration ausgeht, verunsichern zunehmend auch unternehmensspezifische Themen die Investoren dies- und jenseits des Atlantik", fasst Martin Lück, Kapitalmarkt-Experte von Macro Monkey, die allgemeine Lage zusammen.

Die Tech-lastigen Märkte gaben im Tagesverlauf etwas nach, während der DOW weiterhin robuste Kursgewinne verzeichnet - angetrieben von starken Performances einiger weniger Large Caps. Der Dow Jones Industrial Average notiert leicht im Plus und endet mit einem neuen Record closing auf 50.188,14 Punkte. Der S&P 500 notiert -0,3% niedriger zum Vortag (6.941,81 Punkte). NASDAQ Composite verzeichnet moderate Verluste zum Vortag (-0,6% auf 23.102, 47 Punkte). Auch der Russel 2000 (Small Caps) notiert leicht im Minus bei ca. 2.679,77 Punkten.

Positive Signale aus Japan schlugen unterdessen beim DAX nicht durch. Der Wahlsieg der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi treibt vor allem den Nikkei an - von Rekord zu Rekord. Der japanische Leitindex stieg um rund 2,3 Prozent auf 57.650 Punkte, den bislang höchsten Schlussstand.
Japan's Nikkei 225 steigt deutlich um über 2,28+% und liegt wieder auf einem hohen Niveau (über 57.650,54 Punkte). Der Hang Seng Index notiert ebenfalls im Plus, wenn auch eher moderat um rund 0,58%. Der Shanghai Composite notiert fast unverändert zum Vortag mit einem Plus von 0,13% (4.128,37 Punkte). Südkorea's KOSPI steigt leicht an auf 5.301,69 Punkte und weitere Märkte wie Indonesien tendieren heute ebenfalls positiv, wenn auch moderat. 

 

Ausblick für Heute

Der Dax versucht sich auch am Mittwoch am Ausbruch über die Charthürde bei 25.000 Punkten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor dem regulären Xetra-Start 0,1 Prozent höher auf 25.013 Punkte. Am Dienstag war der Dax zeitweise bis auf gut 25.075 Punkte gestiegen, dann aber wieder unter die runde Marke gerutscht. Das eine Woche alte, nächste Zwischenhoch liegt knapp unter 25.100 Punkten.

Frischer Schwung der US-Indizes fehlt, auch wenn der Dow Jones Industrial abermals ein Rekordhoch erreichte. Letztlich blieb allerdings vom Kursgewinn kaum etwas übrig. Die anderen Indizes scheuten vor einem Vorstoß auf ihre Bestmarken.

Nicht nur die US-Anleger warten gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Mittwochnachmittag mitteleuropäischer Zeit.

 

News

EU / Verteidigungsminister
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius trifft sich mit seinen EU-Amtskollegen in Brüssel für die weiteren Planungen zur Verteidigungsfähigkeit der EU in diesem Jahr. Im Mittelpunkt werden aber die Hilfen für die Ukraine stehen, deren Energiesystem durch die russischen Angriffe schwer beschädigt ist. Am Donnerstag geht das EU-Treffen in das der Nato-Verteidigungsminister über, wo unter anderem der Nato-Gipfel in der Türkei im Sommer vorbereitet werden soll. Pistorius’ US-Kollege Pete Hegseth reist allerdings nicht an.

Lufthansa
Kunden müssen am Donnerstag mit Flugausfällen rechnen. Piloten und Kabinenpersonal sind von ihren Organisationen VC und UFO zu einem eintägigen Streik aufgerufen worden. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) rief ihre Mitglieder im Streit über höhere Betriebsrenten bei der Lufthansa am Donnerstag von 00.01 Uhr bis 23.59 Uhr zu der Maßnahme auf. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) rief das Kabinenpersonal bei Lufthansa und Lufthansa CityLine zu Warnstreiks auf. Das Unternehmen kritisierte die kurzfristigen Streikankündigungen als unverhältnismäßig und forderte die Gewerkschaften auf, wieder Gespräche aufzunehmen.

Ukraine
hat einem Medienbericht zufolge mit den Planungen für eine Präsidentschaftswahl und ein Referendum über ein mögliches Friedensabkommen mit Russland begonnen. Präsident Wolodymyr Selenskyj werde das Vorhaben am 24. Februar vorstellen, meldete die "Financial Times" unter Berufung auf offizielle Vertreter aus der Ukraine und Europa, die in die Planungen eingeweiht sind. Als Termin ist früheren Medienberichten zufolge der Mai im Gespräch.

USA / Arbeitsmarkt
In den USA dürfte sich der zuletzt maue Jobaufbau im Januar etwas verstärkt haben. Experten erwarten ein Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft von 70.000, nach 50.000 im Dezember. Die Arbeitslosenquote dürfte bei 4,4 Prozent verharren.

USA / Israel
US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kommen in Washington zusammen, um über das weitere Vorgehen im Streit mit dem Iran zu beraten. Netanjahu dringt darauf, dass bei Verhandlungen mit der Regierung in Teheran auch das ballistische Raketenprogramm und die iranische Regionalpolitik einbezogen werden. Hintergrund sind jüngste indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran im Oman. 

Unternehmen

Deutsche Telekom
Die US-Tochter T-Mobile wird voraussichtlich erneut starke Zahlen vorlegen. In den vorangegangenen Quartalen hatte T-Mobile teilweise mehr Kunden hinzugewonnen als die Rivalen AT&T und Verizon zusammengerechnet - und die Ziele mehrfach angehoben.

Gerresheimer
In den Bilanzen des Verpackungskonzerns sind weitere Fehler aufgetaucht, die auch das abgelaufene Jahr betreffen. Das Unternehmen spricht von Verstößen eigener Mitarbeiter gegen interne Richtlinien und gegen die internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS). Um sich Luft zu verschaffen, will das Unternehmen nun ein Werk in den USA schließen und seine US-Tochter Centor verkaufen. Die geplante Bilanzvorlage werde sich verzögern.

Siemens Energy
Der Energietechnikkonzern hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres seinen Gewinn gesteigert und die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis habe sich auf 1,16 Milliarden Euro mehr als verdoppelt, teilte das Unternehmen mit. Dabei habe der Konzern auch von einem besseren Ergebnis der Problemtochter Gamesa profitiert. Diese schrieb zwar vor Sondereffekten einen Verlust von 46 Millionen Euro. Vor Jahresfrist hatte Gamesa aber noch einen Fehlbetrag von 374 Millionen Euro verbucht. Für das Geschäftsjahr erwartet das Management im Gesamtkonzern weiterhin unter anderem ein vergleichbares Wachstum der Umsatzerlöse in der Bandbreite von elf bis 13 Prozent und eine Ergebnis-Marge vor Sondereffekten zwischen neun und elf Prozent. Gamesa soll die Gewinnschwelle erreichen.

TKMS
Der Rüstungskonzern hat nach den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 seine Umsatzprognose angehoben. Die Erlöse sollten gegenüber dem Vorjahr um zwei bis fünf Prozent steigen, teilte die Thyssenkrupp-Tochter mit. Bislang hatte TKMS ein Wachstum von ein bis zwei Prozent erwartet. Im ersten Quartal lag der Umsatz bei 545 Millionen Euro nach 550 Millionen vor Jahresfrist. Mit einem Betrag von 26 Millionen Euro fuhr der Konzern ein stabiles bereinigtes Ebit ein. Die Ebit-Marge verbesserte sich auf 4,8 Prozent nach 4,7 Prozent. Sie soll im laufenden Jahr auf über sechs Prozent zulegen.

Wacker Neuson
Der gescheiterte Verkauf an den südkoreanischen Konkurrenten Doosan Bobcat241560.KS hat den Münchner Baumaschinenhersteller im abgelaufenen Jahr belastet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich nur auf 132 (2024: 123) Millionen Euro, die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) verfehlte mit 6,0 Prozent das Ziel von 6,5 bis 6,8 Prozent, wie Wacker Neuson einräumte. Grund für die Abweichung seien unter anderem Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit dem möglichen Verkauf des Unternehmens, die sich zusammen mit Bilanzierungseffekten auf zwölf Millionen Euro summierten. Ohne diese Effekte hätte die Ebit-Marge bei 6,5 Prozent gelegen, erklärte Wacker Neuson.

Termine heute

10:00 IT: Industrieproduktion Dezember m/m
13:00 US: MBA-Hypothekenanträge Vorwoche w/w
14:30 US: Neugeschaffene Stellen ex Agrar Januar in Tsd ! 
14:30 US: Arbeitslosenquote Januar
14:30 US: Durchschnittliche Stundenlöhne Januar m/m
14:30 CA: Baugenehmigungen Dezember m/m
16:30 US: Rohöllagerbestände in Mio Barrel w/w
20:00 US: Haushaltssaldo Januar in Mrd US$

Bitte beachten Sie unsere Rechtlichen Hinweise für Marktberichte.

MiFID II/MiFIR

Seit dem 3. Januar 2018 muss zur Meldung von Geschäften ein Legal Entity Identifier (LEI) übermittelt werden. Hier zur Information der „LEI“ von Hauck & Aufhäuser: 529900OOZP78CYPYF471

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gleif.org

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