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Aktienmarktbericht

Börsenindizes, Berichte zu den Weltbörsen, Meldungen über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen sowie Unternehmensnachrichten.

11. März 2026

Lesezeit: setTime Minuten

 

Mittwoch, 11. März 2026, 08:20 Uhr
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr Aktienhandel von Hauck Aufhäuser Lampe.

Eröffnungen

DAX 23.968,63
E-STOXX 50 5.837,17

Financial Markets

DAX

23.968,63

(+2,39%)

MDAX 29.723,08

(+2,94%)

TechDAX

3.626,02

+1,70%)
Euro Stoxx 50

5.837,17

(+2,67%)

Dow Jones

47.706,51

(-0,07%)

Nasdaq

24.956,17

(-0,04,%)

Nikkei

55.025,37

(+1,43%)

EUR/USD

1,16 (+0,20%)
Gold in $

5.197,49

(+0,11%)
Oil (Brent) in $ 88,34

(-14,18%)

Bitcoin (USD) 69.964,06

(-0,41%)

DAX TOPS

Bayer AG

41,32

(+6,07%)

Siemens AG 157,7

(+6,02%)

Bayer AG

39,63

(+5,41%)

 

DAX FLOPS

SAP SE

169,6

(-1,33%)
Deutsche Börse AG 240,80

(-0,62%)

Beiersdorf AG

80,54

(-0,54%)

Märkte

Volatiler Ölpreis gibt die Richtung an den Börse vor

Deutlich gefallene Ölpreise haben am Dienstag den DAX angetrieben. Zwischenzeitlich kletterte der Index auch wieder über die Marke von 24.000 Punkten. US-Präsident Donald Trump hatte am Vorabend erklärt, der Iran-Krieg werde "sehr bald" zu Ende sein. Er hatte damit auf den massiven Anstieg der Ölpreise seit Kriegsbeginn reagiert. Mit den Ölpreisen ging es in der Folge stark nach unten.  Der DAX gewann 2,4 Prozent auf 23.969 Punkte.  Für den Euro-Stoxx-50 ging es um 2,7 Prozent nach oben auf 5.837 Zähler. Am Devisenmarkt schlug sich die Entspannung am Ölmarkt in einem wieder anziehenden Euro nieder, er kostete 1,1654 USD verglichen mit den jüngsten Tiefs knapp über 1,15 USD.

Die Anleger an den US-Börsen sind am Dienstag in einem nervösen Handel wieder vorsichtiger geworden. Nach der Vortageserholung schlossen die wichtigsten Indizes leicht im Minus. Die Anleger verfolgten weiterhin die Nachrichten zum Iran-Krieg und reagierten verunsichert auf den stark schwankenden Ölpreis. Für Verwirrung sorgte insbesondere US-Energieminister Chris Wright. Er hatte auf der Plattform X mitgeteilt, dass die US-Marine erfolgreich einen Öltanker durch die Straße von Hormus eskortiert habe. Allerdings wurde dieser Tweet kurz darauf gelöscht, etwas später dementierte das Weiße Haus die Meldung offiziell. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,07 Prozent tiefer bei 47.706,51 Punkten, nachdem er zwischenzeitlich um ein Prozent gestiegen war. Der marktbreite S&P 500 fiel um 0,21 Prozent auf 6.781,48 Punkte. Für den Nasdaq 100 ging es geringfügig auf 24.956,47 Punkte nach unten.
Unter den Einzelwerten sorgte vor allem für Aufmerksamkeit, dass die Impfstoff-Pioniere und Biontech-Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci das in der Corona-Pandemie weltweit bekannt gewordene Unternehmen verlassen und ein neues gründen werden. Die Eheleute scheiden spätestens Ende 2026 aus, dann enden ihre aktuellen Dienstverträge. Ihr neues Biotechnologie-Unternehmen soll sich demnach auf die Entwicklung der nächsten Generation von Medikamenten auf mRNA-Basis widmen.

Auch am Mittwoch dominieren an den Börsen in Ostasien und Australien die positiven Vorzeichen. Getragen werde die fortgesetzte Erholung von den weiter nachgebenden Ölpreisen, heißt es aus dem Handel. Allerdings seien Zweifel an einem baldigen Ende des Iran-Kriegs keineswegs ausgeräumt. In Tokio steigt der Topix um 1,5 Prozent. An der Börse in Seoul gewinnt der Kospi 2,6 Prozent. Wenig Bewegung gibt es an den chinesischen Börsen. Der Composite-Index in Shanghai notiert 0,1 Prozent im Plus. In Hongkong drehen die Kurse leicht ins Minus; der Hang-Seng-Index sinkt um 0,2 Prozent.

 

Ausblick für Heute

Der Dax kann seine Erholungsgewinne zur Wochenmitte zunächst nicht ausbauen und notiert vorbörslich mit 0,51% schwächer bei 23.850,50 Punkten. Der Energiemarkt bleibt weiter das Zünglein an der Waage für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger im Zuge des Iran-Kriegs. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, plant die Internationale Energieagentur offenbar die größte Freigabe von Ölreserven ihrer Geschichte, um die Preisturbulenzen zu beruhigen.

 

News

Deutschland / Konjunktur
Wie stark bremst der Nahost-Krieg die deutsche Wirtschaft? Als erstes der großen Forschungsinstitute seit Kriegsausbruch wird das Berliner DIW neue Konjunkturprognosen vorstellen. Dabei dürfte der Blick neben den Wachstumsraten auch auf die Inflation gehen, die von den zuletzt sprunghaft gestiegenen Energiepreisen angeheizt werden dürfte. Auch Lieferengpässe und neue Zölle belasten die Industrie.

Deutschland / Preise
Die Inflation in Deutschland dürfte im Februar gesunken sein. Klarheit bringen die detaillierten Daten des Statistischen Bundesamtes. In einer ersten Schätzzahl hat es eine Teuerungsrate von 1,9 Prozent ermittelt, nach 2,1 Prozent im Januar.

Europa
Eine Gruppe von 21 EU-Staats- und Regierungschefs hat die hohen Energiepreise als vordringliches Problem benannt, das auf dem kommenden EU-Gipfel gelöst werden müsse. Auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz, der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und ihres belgischen Amtskollegen Bart De Wever beriet die Runde über die Wettbewerbsfähigkeit der EU.

Europäische Zentralbank
Trotz des Ölpreisanstiegs im Zuge des Nahostkriegs wird die EZB laut ihrer Chefin Christine Lagarde alles Nötige tun, um die Inflation in Schach zu halten. Die EZB werde sicherstellen, dass die Franzosen und die Europäer keine Inflationsanstiege wie 2022 und 2023 erlebten, sagte sie dem französischen Fernsehsender France 2. Europa könne den aktuellen Schock besser verkraften als 2022, doch seien auch die Unsicherheit und die Volatilität größer.

Iran
Das US-Militär hält Eskorten von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus Insidern zufolge derzeit für zu riskant. Die Marine habe nahezu täglich entsprechende Anfragen aus der Schifffahrtsbranche erhalten, diese aber abgelehnt, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Die Marine habe dies damit begründet, dass das Risiko von Angriffen derzeit zu hoch sei.

USA / Preise
Die Inflation in den USA dürfte sich zuletzt stabilisiert haben. Für Februar erwarten Experten eine Teuerungsrate von 2,4 Prozent und damit einen genauso hohen Preisauftrieb wie im Januar.

Unternehmen

Amazon
Amazons E-Commerce-Geschäft hat zu einem Treffen einberufen, um eine "gründliche Analyse" einer Reihe von Ausfällen durchzuführen, darunter auch Vorfälle, die mit dem Einsatz von KI-Codierungswerkzeugen in Verbindung stehen. Der Online-Einzelhandelsriese erklärte, es habe in den vergangenen Monaten eine "Reihe von Vorfällen" gegeben, die sich durch einen "hohen Wirkungsgrad" und "von GenAI unterstützte Änderungen" sowie andere Faktoren auszeichneten, wie aus einer der Financial Times vorliegenden Besprechungsnotiz hervorgeht. Unter den "anderen Faktoren" wurde in der Notiz auch die "neuartige Nutzung von GenAI, für die bewährte Verfahren und Schutzmaßnahmen noch nicht vollständig etabliert sind", aufgeführt. 

DHL
Das Logistikunternehmen hat an seinem europäischen Luftfrachtdrehkreuz am Flughafen Leipzig/Halle in den vergangenen zwei Jahren hunderte Jobs gestrichen. Laut einem Personalbericht gab es am sogenannten DHL-Hub Anfang 2024 noch 5.120 Stellen - gerechnet wird in Vollzeitstellen. Anfang 2026 waren es nur noch 4.565, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi wurde die Personalreduzierung dadurch erreicht, dass frei gewordene Stellen nicht neu besetzt wurden. Kündigungen habe es nicht gegeben. DHL äußert sich auf Anfrage nicht zur Zahl der abgebauten Stellen. Aufgrund eines rückläufigen Sendungsaufkommens ist laut einem DHL-Sprecher "gegenwärtig nicht geplant, durch Fluktuation freigewordene Stellen nachzubesetzen".

Gerresheimer
Dem Unternehmen droht wegen einer verzögerten Bilanzvorlage der Rauswurf aus dem Kleinwerteindex SDax. Die Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses für 2025 werde nicht wie geplant bis zum 31. März erfolgen, teilte der Düsseldorfer Verpackungshersteller mit. Als neuen Termin für die Zahlenvorlage strebt der Vorstand nun den Juni an. Die Verzögerung der Veröffentlichung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 werde voraussichtlich zu einem Ausschluss der Gerresheimer-Aktie aus dem SDax führen, hieß es.

Lufthansa
Die Pilotenvertretung Vereinigung Cockpit (VC) will die Lufthansa noch diese Woche bestreiken. Betroffen seien von deutschen Flughäfen startende Passagier- und Frachtflüge der Lufthansa von 00.01 Uhr am Donnerstag bis 23.59 Uhr am Freitag, wie die VC mitteilte. Bei der Konzerntochter Lufthansa CityLine werde am Donnerstag von 00.01 Uhr bis 23.59 Uhr gestreikt. Von den Maßnahmen ausgenommen seien Flüge in den Nahen Osten. Hintergrund des Arbeitskampfes seien die ergebnislosen Tarifverhandlungen über die Vergütung bei der CityLine und über die betriebliche Altersversorgung bei der Kernmarke Lufthansa und der Frachtsparte Lufthansa Cargo, teilte die Pilotenvertretung mit. Mitte Februar hatte die Pilotenvertretung zeitgleich mit der Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO einen Tag lang bei der Lufthansa gestreikt. Das Unternehmen hatte rund 800 Flüge streichen müssen und von fast 100.000 betroffenen Passagieren gesprochen.

Neuraxpharm
Das Pharmaunternehmen nimmt nach den Worten von Vorstandschef Jörg Thomas Dierks Kurs auf die Börse, nachdem sich ein direkter Verkauf als schwierig erwiesen hatte. "Ich rechne jetzt mit einem Börsengang in ein bis eineinhalb Jahren", sagte Dierks der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" einem Vorabbericht zufolge. Mit Blick auf den Handelsplatz ergänzte er: "Ich gehe von Frankfurt aus." Der Finanzinvestor Permira als Eigentümer hatte vorläufige Kaufangebote für das in Düsseldorf und Barcelona ansässige Unternehmen eingeholt. "Es ist kein Angebot eingegangen, das dem Bewertungspotenzial, das Permira oder das Management sieht, gerecht geworden ist", erläuterte Dierks den Grund für die Kehrtwende. Der Zeitung zufolge strebte Permira eine Bewertung von 3-4 Mrd. € an.

Oracle
Ein kräftiges Wachstum der wichtigen Cloud-Sparte verhilft dem US-Konzern zu einem überraschend starken Quartalsergebnis. Erstmals seit mehr als 15 Jahren seien Umsatz und Gewinn in Dollar gerechnet jeweils um mehr als 20 Prozent gestiegen, teilte der SAP-Rivale mit.

Rheinmetall
Die weltweiten Krisen und Kriege spielen der Rüstungsschmiede in die Karten. Die Düsseldorfer legen Zahlen und einen Ausblick vor, die zeigen dürften, in welchem Umfang der Konzern von der Entwicklung profitiert. Analysten erwarten nach einer Vara-Umfrage im Mittel für das vergangene Jahr einen Umsatz von 10,1 Mrd. €, die operative Ebit-Marge dürfte danach auf 19 Prozent gestiegen sein. Bei der Dividende erwarten die Experten, dass diese bei 10,54 € je Aktie liegen wird. Für 2026 rechnen sie mit einem Umsatz von 14,1 rd. €, die Marge sehen sie bei 19,6 Prozent. Mit Spannung dürften auch Aussagen zur Zukunft des übernommenen Marinegeschäfts NVL aufgenommen werden - ebenso wie Details zum Stand der Verkaufsverhandlungen für das zivile Geschäft, von dem sich Rheinmetall im ersten Quartal verabschieden will.

UBS
Die Schweizer Großbank hat einen US-Richter am Dienstag aufgefordert, sie vor neuen Klagen im Zusammenhang mit dem Holocaust zu schützen. Diese könnten sich aus einer Untersuchung der Aktivitäten der übernommenen Credit 
Suisse während des Zweiten Weltkriegs ergeben. Ein Anwalt der UBS bat den zuständigen Richter in Brooklyn um eine 
Klarstellung, dass ein Vergleich aus dem Jahr 1999 über 1,25 Milliarden Dollar "alle Ansprüche - vergangene, gegenwärtige und zukünftige" im Zusammenhang mit dem Holocaust abdecke.

Volkswagen
Der Gewinn des Autobauers ist im vergangenen Jahr um knapp die Hälfte eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Konzernergebnis nach Steuern 2025 um rund 44 Prozent von 12,4 Mrd. € auf 6,9 Mrd. € gesunken, teilte Europas größter Autobauer mit. Der Umsatz sank um 0,8 Prozent auf knapp 322 Mrd. €.

Termine heute

08:00 DE/ Verbraucherpreise Februar (endgültig) y/y
10:30 GB/ Inflationserwartungen der Verbraucher
12:00 US/ MBA-Hypothekenanträge Vorwoche w/w
13:30 US/ Verbraucherpreise Februar m/m
13:30
US/ Verbraucherpreise Februar y/y
13:30 US/ Verbraucherpreise (Kernrate) Februar m/m
13:30 US/ Verbraucherpreise (Kernrate) Februar y/y
15:30 US/ Rohöllagerbestände in Mio. Barrel w/w
19:00 US/ Haushaltssaldo Februar in Mrd. USD
22:45 NZ/ Umsatz im prodzuierenden Gewerbe Q4 q/q

Quartalszahlen und andere Ereignisse

Quartalszahlen / Termine Europa Vivendi S.A., Manitou, Tullow Oil PLC, Elis S.A., BKW AG, Plazza AG, Grand City Properties, Kloeckner, Indstria de Diseno Textil, Scandinavian Tobacco Group, Rheinmetall, Porsche, Wacker Chemie, JDC Group, Henkel AG, Uniper
Quartalszahlen / Termine USA: International Monex Expr., Bumble, Petco Health and Wellness Company, Food Locker, Campbell´s, UiPath, Cadre Holdings
Dividendenabschläge u.a.: Linde (1,60 USD), Hewlett Packard Enterprice (0,1425 USD), Novartis ADR (3,10 USD)

Bitte beachten Sie unsere Rechtlichen Hinweise für Marktberichte.

MiFID II/MiFIR

Seit dem 3. Januar 2018 muss zur Meldung von Geschäften ein Legal Entity Identifier (LEI) übermittelt werden. Hier zur Information der „LEI“ von Hauck & Aufhäuser: 529900OOZP78CYPYF471

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gleif.org

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