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Aktienmarktbericht

Börsenindizes, Berichte zu den Weltbörsen, Meldungen über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen sowie Unternehmensnachrichten.

21. April 2026

Lesezeit: setTime Minuten

 

Dienstag, 21. April 2026, 08:20 Uhr
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr Aktienhandel von Hauck Aufhäuser Lampe.

Eröffnungen

DAX 24.417,80
E-STOXX 50 5.982,63

Financial Markets

DAX

24.417,80

(-1,15%)

MDAX 31.505,32

(-1,40%)

TechDAX

3.711,36

(-1,44%)
Euro Stoxx 50

5.982,63

(-1,24%)

Dow Jones

49.442,56

(-0,01%)

Nasdaq

26.590,34

(+0,31%)

Nikkei

59.381,04

(+0,95%)

EUR/USD

1,18 (-0,11%)
Gold in $

4.784,38

(-0,75%)
Oil (Brent) in $ 106,02

(+7,15%)

Bitcoin (USD) 75.796,29

(-0,68%)

DAX TOPS

RWE AG

57,36

(+2,61%)

Commerzbank AG 36,48

(+1.16%)

Detsche Boerse AG

263,90

(+1,07%)

 

DAX FLOPS

MTU Aero Engines AG

331,1

(-4,33%)
SAP SE 150,20

(-3,87%)

Volkswagen AG

90,48

(-2,39%)

Märkte

Aktien starten etwas belastet von neuen Sorgen um Nahost in die neue Woche

Zum Wochenstart hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.417 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Auch Europas Aktienmärkte haben einen Teil ihrer satten Freitagsgewinne wieder abgegeben. Die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs bekam einen Rückschlag, weil die am Freitag vom Teheran verkündete Öffnung der Straße von Hormus nur von kurzer Dauer war. US-Präsident Donald Trump bezeichnete es als "sehr unwahrscheinlich", dass die am Mittwoch auslaufende Waffenruhe verlängert wird.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 1,24 Prozent niedriger bei 5.982,63 Punkten. Seine Rückkehr über die 6.000-Punkte-Marke, die am Freitag erstmals seit Anfang März wieder gelungen war, erwies sich als kurzer Abstecher. Außerhalb des Euroraums verlor der schweizerische SMI 1,06 Prozent auf 13.284,22 Zähler. Der britische FTSE 100 gab mit minus 0,55 Prozent auf 10.609,08 Punkte etwas moderater nach. Steigende Ölwerte minderten in London den Abwärtsdruck.

Nach der jüngsten Rekordjagd des S&P 500 und des Nasdaq 100 sind die beiden bedeutsamen US-Indizes am Montag schwächer in die neue Woche gestartet. Im Fokus der Anleger blieb die Lage in Nahost. Wenige Tage, bevor am Mittwoch der Waffenstillstand endet, zeigten sich Anleger wieder verunsichert, nachdem die am Freitag vom Iran verkündete Öffnung der Straße von Hormus nur von kurzer Dauer war. Der marktbreite S&P 500 gab letztlich um 0,24 Prozent auf 7.109,14 Punkte nach, während sich der stark auf Technologiewerte konzentrierte Nasdaq 100 0,31 Prozent schwächer bei 26.590,34 Zählern zeigte. Der Wall-Street-Leitindex Dow Jones Industrial erlitt mit 49.442,56 Punkten aber nur einen hauchdünnen Abschlag. Er war zuletzt weniger dynamisch gestiegen und ohne Rekorde geblieben. Es ist weiterhin offen, ob und wann es eine weitere Verhandlungsrunde zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran geben wird. Eine von den US-Streitkräften beibehaltene Blockade für iranische Schiffe wurde von iranischer Seite als Hindernis bezeichnet. Trump machte in diesem Punkt klar, an der Sperrung festhalten zu wollen, bis es eine Einigung gibt. Er bezeichnete eine Verlängerung der Waffenruhe ohne einen Deal als "sehr unwahrscheinlich."

An den Börsen in Ostasien und Australien lässt sich am Dienstag keine einheitliche Tendenz ausmachen. Einerseits bremst die Ungewissheit um die weitere Entwicklung des Iran-Kriegs, andererseits setzen Anleger darauf, dass die Kriegsparteien zu einer Einigung gelangen. Angeführt werden die Börsen der Region vom südkoreanischen Aktienmarkt, wo der Kospi um 2,3 Prozent zulegt und ein neues Rekordhoch erreicht. KI-Fantasie trage den Index weiter nach oben, berichten Marktteilnehmer. SK Hynix verteuern sich um weitere 4,6 Prozent. Die Titel hatten schon am Montag davon profitiert, dass der Chiphersteller mit der Massenherstellung der KI-Superchips für die Vera-Rubin-Plattform von Nvidia beginnt. Index-Schwergewicht Samsung Electronics gewinnt 1,6 Prozent. In Tokio rückt der Topix um 0,2 Prozent vor. Auch hier sind Technologiewerte gefragt. Lasertec steigen um 5,6 Prozent und Softbank Group um 7,7 Prozent. Wenig verändert tendieren die chinesischen Börsen. 
An der Börse im australischen Sydney gewinnt die Aktie von Rio Tinto 0,5 Prozent, nachdem der Bergbaukonzern Geschäftszahlen zum 1. Quartal vorgelegt hat. Der Leitindex S&P/ASX-200 sinkt um 0,2 Prozent

 

Ausblick für Heute

 

Auf die Verluste zum Wochenauftakt am deutschen Aktienmarkt dürften am Dienstag verhaltene Kursgewinne folgen. Der DAX notiert vorbörslich 0,41% bei 24.519,00 Punkten. Damit hält sich das Börsenbarometer über der Durchschnittslinie der vergangenen 200 Handelstage bei 24.114 Zählern. Diese gilt als wichtiger Indikator für den längerfristigen Kurstrend.

 

News

Deutschland / Investitionen
Der Chef des Bankenverbandes BdB, Christian Sewing, fordert hierzulande mehr Tempo bei der Reform des Wirtschaftsstandorts. "Deutschland befindet sich schon seit längerer Zeit in einer Wachstums- und Investitionskrise, die an unserer Substanz zehrt und die wir schleunigst überwinden müssen", sagte Sewing, der gleichzeitig auch Chef der Deutschen Bank ist. Als Unternehmen gelte es, sich darauf einzustellen, dass sich Geschäftsmodelle radikal ändern könnten und sich die Art des Arbeitens grundlegend wandele.

Deutschland / Steuer
Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im März deutlich gestiegen. Sie erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,6 Prozent auf 89,27 Mrd. €, wie aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, der am Dienstag veröffentlicht werden soll. Ein Positiv-Beispiel: Die Grunderwerbsteuer wies ihr höchstes monatliches Aufkommen seit 2022 auf - Folge der moderaten Erholung auf dem Immobilienmarkt. Das Aufkommen der Lohnsteuer kletterte um rund vier Prozent.

Deutschland / ZEW
Die Konjunkturerwartungen der Börsianer mit Blick auf die deutsche Wirtschaft dürften im April noch pessimistischer als zuletzt ausfallen. Von Reuters befragte Experten erwarten für die aktuelle Umfrage des Mannheimer ZEW unter Anlegern eine weitere Eintrübung: Das ZEW-Barometer könnte demnach auf minus 5,0 Punkte von minus 0,5 Zählern fallen. Nach dem Ausbruch des Iran-Krieges waren die Konjunkturerwartungen der Finanzexperten im März massiv eingebrochen.

Europa
Die EZB ist laut ihrer Chefin Christine Lagarde mit Blick auf die Auswirkungen des Ölpreisschocks handlungsbereit. "Wir müssen bereit sein, zu handeln, sobald wir über die notwendigen Informationen verfügen", sagte die Französin auf dem Jahresempfang des Bankenverbandes BdB in Berlin. Die EZB sei ihrem Mandat der Preisstabilität verpflichtet: Man werde sicherstellen, dass die Inflation auf mittlere Sicht auf zwei Prozent zurückgeführt werde. "Und wir werden so handeln, wie es die Situation erfordert", fügte sie hinzu. Die wirtschaftliche Lage lasse keinen Zweifel: Je länger der Nahost-Konflikt anhalte, desto mehr verschlechterten sich die Aussichten – und das nicht linear

Japan 
Japan hat die umfassendste Reform seiner Rüstungsexportregeln seit Jahrzehnten vorgestellt und damit den Weg für den Verkauf von Kriegsschiffen und Raketen ins Ausland freigemacht. Die Regierung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi löst sich mit dem Schritt weiter von den pazifistischen Beschränkungen der Nachkriegszeit. Bislang waren Ausfuhren weitgehend auf Ausrüstung für Rettungs-, Transport- und Überwachungseinsätze sowie die Minenräumung beschränkt.

USA / Fed
Das parlamentarische Bestätigungsverfahren für den von US-Präsident Donald Trump nominierten Kandidaten für den Fed-Chefposten, Kevin Warsh, läuft an. Er muss im Bankenausschuss des Senats Rede und Antwort stehen. Trump hat Amtsinhaber Jerome Powell, dessen Mandat im Mai abläuft, immer wieder scharf kritisiert und vergeblich zu kräftigen Zinssenkungen gedrängt. Powell ist zudem im Zusammenhang mit der Renovierung der Fed-Zentrale ins Visier der Justiz geraten. Der Senat muss der Personalie Warsh zustimmen, doch das gilt als keineswegs sicher.

USA / Kabinett
US-Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer ist nach Vorwürfen von Fehlverhalten in ihrer Behörde zurückgetreten. Damit hat in den vergangenen Wochen die dritte Frau das Kabinett von Präsident Donald Trump verlassen. Ihr Stellvertreter Keith Sonderling werde das Amt kommissarisch übernehmen, teilte das Präsidialamt mit

Unternehmen

Anthropic / Amazon
Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte Start-up Anthropic wird nach Angaben des US-Onlinehändlers und Technologie-Konzerns Amazon mehr als 100 Mrd. USD für dessen Cloud-Technologien ausgeben. Die Summe verteile sich über zehn Jahre, teilte Amazon mit. Zudem werde man ab sofort 5 Mrd. USDn Anthropic investieren und in Zukunft weitere 20 Mrd. USD, vorbehaltlich bestimmter kommerzieller Meilensteine.

Apple
Der Konzern bekommt nach rund 15 Jahren einen neuen Chef. Der langjährige Leiter der Hardware-Sparte, John Ternus, löst am 1. September Tim Cook ab, wie der iPhone-Hersteller nach US-Börsenschluss mitteilte. Cook wechselt auf den Posten des Verwaltungsratschefs. Ternus soll das Unternehmen durch den von Künstlicher Intelligenz (KI) getriebenen Wandel der Technologiebranche steuern.

Bayer
Der Konzern hat bei seiner Neuausrichtung nach den Worten von Vorstandschef Bill Anderson noch einen längeren Weg vor sich. "Wir sind noch mitten in unserem Turnaround. Alle strategischen Prioritäten sind entscheidend vorangebracht worden, aber keine ist abgeschlossen", erklärte Anderson in seinem am Montag vorab veröffentlichten Redetext für die Hauptversammlung am Freitag. Man habe große Fortschritte gemacht, sei aber noch lange nicht am Ziel. In den kommenden Monaten stünden wichtige Entscheidungen und Meilensteine an. Der Konzernchef verwies zugleich auf die bisherigen Erfolge: "Nach zwei Jahren ist kein Bereich bei Bayer mehr so, wie er war. Das Unternehmen ist schlanker und schneller geworden."

Fraport
Das Unternehmen geht trotz des Irankriegs davon aus, am Frankfurter Flughafen sein Jahresziel von 65 bis 66 Millionen Passagieren, rund vier Prozent mehr als 2025, zu erreichen. "Der Verkehr von Frankfurt in den Mittleren Osten ist zwar gesunken, machte aber weniger als fünf Prozent unseres Gesamtaufkommens aus. Und 75 Prozent dieser Passagiere waren Umsteiger, die über den Golf weiterreisen. Viele fliegen nun auf anderen Wegen", sagte Fraport-Chef Stefan Schulte der "FAZ". Die Passagierzahlen auf Direktverbindungen von Frankfurt nach Afrika und Fernost hätten im März um mehr als 20 Prozent zugelegt.

SpaceX
Zur Vorbereitung des geplanten Börsengangs lädt die Weltraumfirma des Milliardärs Elon Musk zu einer zweitägigen Analystenkonferenz ein. Im Mittelpunkt steht voraussichtlich die Geschäftsentwicklung der Satellitentochter Starlink, die den Löwenanteil zum Konzernumsatz und -gewinn beiträgt. Börsianer erhoffen sich zudem Hinweise auf das Emissionsvolumen, das mit bislang geschätzten 75 Mrd. USD einen Rekord markieren würde.

X
Der Tech-Milliardär Elon Musk ist nicht zu einer Vernehmung in Frankreich erschienen, bei der es um mutmaßlichen Missbrauch von Algorithmen und betrügerische Datenbeschaffung in seinem Unternehmen X gehen sollte. Musk sei der Vorladung nicht gefolgt, erklärte die Pariser Staatsanwaltschaft. Das werde den Fortgang der Ermittlungen nicht behindern.

Termine heute

08:00 GB/ Arbeitslosengeldbezieher März m/m in Tsd.
08:00 GB/ Arbeitslosenquote Februar (3-Monatsdurchschnitt)
08:00 GB/ Durchschnittsverdienst-Index in den 3 Monaten per Februar y/y
11:00 DE/ ZEW-Konjunkturerwartungen April
11:00 EU/ ZEW-Konjunkturerwartungen April
14:30 US/ Einzelhandelsumsatz März m/m
14:55 US/ Redbook Einzelhandelsumsätze Vorwoche y/y
16:00 US/ Schwebende Hausverkäufe März m/m
16:00 US/ Schwebende Hausverkäufe März m/m
16:00 US/ Lagerbestände Februar m/m
16:00 US/ Anhörung des designierten Fed-Chefs K. Warsh vor dem 
          Bankenkomitee des US-Senats
22:30 US/ API Öl-Lagerbestände in Mio. Barrel
 

Quartalszahlen und andere Ereignisse

Quartalszahlen / Termine Europa ASM International N.V. Bearer Shares, Mensch u. Maschine Software, Temenos, Chubb Ltd., Enagas, BAWAG Group, Saipem, Telekom Austria, Surteco Group, Entra ASA navne-Aksjer, SDF AB, Elisa Oyj. Reg., Avanza Bank Holding, Troax Group, Wallenstam
Quartalszahlen / Termine USA: Calix Inc., Pegasystems, East West Bancorp, D.R. Horton, Manhatten Associates, Western Alliance Bancorp., Berkley W.R., Commerce Bancshares, Quest Diagnostics, GE Aerospace, Northern Trust Corp., Northrop Grumman, National Bank Holdings, Wasbanco, Uinted Airlines Holdings, Sonsoco Products, Danaher Corp., halliburton, MSCI Inc., RTX Corp., Hancock Whitney, Capital One Financial Corp. 
Dividendenabschläge u.a.: Mercedes-Benz (3,50 €)

Bitte beachten Sie unsere Rechtlichen Hinweise für Marktberichte.

MiFID II/MiFIR

Seit dem 3. Januar 2018 muss zur Meldung von Geschäften ein Legal Entity Identifier (LEI) übermittelt werden. Hier zur Information der „LEI“ von Hauck & Aufhäuser: 529900OOZP78CYPYF471

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gleif.org

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