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Aktienmarktbericht

Börsenindizes, Berichte zu den Weltbörsen, Meldungen über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen sowie Unternehmensnachrichten.

12. Mai 2026

Lesezeit: setTime Minuten

 

Dienstag 12. Mai 2026, 08:20 Uhr
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr Aktienhandel von Hauck Aufhäuser Lampe.

Eröffnungen

DAX 24.350,28
E-STOXX 50 5.895,45

Financial Markets

DAX

24.350,28

(+0,05%)

MDAX 31.448,76

(+0,86%)

TechDAX

3.766,36

(-0,35%)
Euro Stoxx 50

5.895,45

(-0,27%)

Dow Jones

49.704,47

(+0,19%)

Nasdaq

29.320,66

(+0,29%)

Nikkei

62.659,98

(+0,39%)

EUR/USD

1,18 (-0,22%)
Gold in $

4.713,97

(-0,47%)
Oil (Brent) in $ 105,62

(+0,65%)

Bitcoin (USD) 81.210,13

(-0,73%)

DAX TOPS

Dr Ing hc F Porsche AG

44,98

(+5,27%)

BASF SE 53,46

(+3,50%)

Brenntag SE

62,86

(+3,22%)

 

DAX FLOPS

adidas AG

141,70

(-3,51%)
MTU Aero Engines AG 295,50

(-3,11%)

Beiersdorf AG

70,14

(-2,72%)

Märkte

DAX kaum verändert - Wall Street verbucht moderate Gewinne - Kospi extrem volatil

Der Dax hat am Montag den fehlenden Verhandlungsfortschritten im Nahostkrieg getrotzt. Zum Handelsende notierte der deutsche Leitindex 0,05 Prozent fester bei 24.350,28 Punkten. Vergangene Woche hatte er angesichts von Entspannungssignalen mit gut 25.150 Zählern allerdings noch den höchsten Stand seit Kriegsbeginn Ende Februar erreicht. Für den MDax ging es am Montag letztlich um 0,86 Prozent auf 31.448,76 Punkte hoch.
Zwischen den USA und dem Iran drohen Bemühungen um ein Kriegsende erneut steckenzubleiben. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die jüngste Antwort des Irans auf seinen Vorschlag für eine diplomatische Lösung als "völlig inakzeptabel". Er stieß weitere Drohungen gegen die Islamische Republik aus. Diese zeigte sich davon unbeeindruckt und stellte ihrerseits Forderungen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will den Krieg so lange fortführen, bis wichtige Fragen zum iranischen Atomprogramm geklärt sind. Der Ölpreis stieg angesichts dieser Äußerungen zu Wochenanfang wieder an.

Angesichts der festgefahrenen Lage im Iran-Krieg sind die US-Börsen am Montag recht verhalten in die neue Woche gestartet. Die viel beachteten Technologie-Indizes Nasdaq 100 und Nasdaq Composite sowie das breit gefasste Börsenbarometer S&P 500 hatten im Handelsverlauf nur mit Mühe erneut Rekordstände erreicht, wenngleich die Begeisterung rund um Künstliche Intelligenz (KI) weiter hoch ist. Am Ende legten die Indizes etwas zu, und auch der Dow Jones Industrial verzeichnete moderate Gewinne. Der Leitindex Dow stieg um 0,19 Prozent auf 49.704,47 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,19 Prozent auf 7.412,84 Zähler nach oben. Der Nasdaq 100 gewann 0,29 Prozent auf 29.320,66 Punkte. Mangelnde Fortschritte in den Gesprächen rund um eine Beendigung des Iran-Kriegs ließen die Anleger vorsichtig agieren. Sie warteten zudem auf die am Dienstag anstehenden Inflationszahlen. Diese könnten Hinweise darauf liefern, wie sich die höheren Ölpreise auf die Kaufkraft auswirken und was sich daraus für die Geldpolitik ableiten lässt.

An den asiatischen Aktienmärkten setzt sich am Dienstag im späten Geschäft kein klarer Trend durch. Allerdings zeigen einige Börsen wie jene in Südkorea eine starke Volatilität auf, der Kospi dreht von deutlichen Aufschlägen stark ins Minus. Insgesamt lässt sich in der Region beobachten, dass die von Halbleiterwerten getriebene Rally an Schwung verliert. 
Nach einem erneuten Allzeithoch und Aufschlägen von rund 1,7 Prozent dreht der südkoreanische Kospi nun 2,6 Prozent nach unten ab - zwischenzeitlich waren es sogar knapp 4 Prozent. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen, insbesondere im heiß gelaufenen Halbleitersektor. Japanische Aktien legen dagegen zu, der Nikkei-225 klettert um 0,6 Prozent auf 62.811 Punkte. In Japan trägt die Begeisterung für Künstliche Intelligenz vor allem Chiptitel weiter nach oben - auch Metallwerte sind erneut gefragt. In China steigt der HSI in Hongkong um 0,3 Prozent, der Shanghai-Composite gibt dagegen 0,4 Prozent ab. Der australische S&P/ASX-200 in Sydney zeigt sich knapp behauptet. 

 

Ausblick für Heute

 

Nach einem lethargischen Wochenauftakt ist am Dienstag mit Kursverlusten am deutschen Aktienmarkt zu rechnen. Die nach wie vor angespannte Lage im Nahen Osten dämpft die Risikobereitschaft der Investoren. So notiert der DAX vorbörslich 0,68% schwächer bei 24.182,00 Punkten. Damit würde der Leitindex den am Donnerstag begonnenen Rücksetzer ausweiten.
Die US-Regierung verschärft den ökonomischen Druck auf den Iran weiter. Sie verhängte Sanktionen gegen mehrere Personen und Unternehmen. Zudem hängt die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Grund dafür sei der "dämliche Vorschlag" aus Teheran zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. "Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe."

 

News

Deutschland 
Im Zuge des Iran-Konflikts dürften Finanzexperten noch pessimistischer auf die deutsche Konjunktur blicken. Das vom Mannheimer ZEW ermittelte Barometer der Konjunkturerwartungen für die kommenden sechs Monate wird nach Einschätzung der von Reuters befragten Ökonomen weiter sinken - und zwar auf minus 19,8 Punkte, nach minus 17,2 Zählern im April.

Deutschland / Inflation
Die stark gestiegenen Ölpreise infolge des Iran-Kriegs dürften die deutsche Inflation im April weiter befeuert haben. Klarheit bringen die endgültigen Daten des Statistischen Bundesamtes. Vorläufigen Zahlen zufolge stieg die Teuerungsrate auf 2,9 Prozent, nach 2,7 Prozent im März.

Grossbritannien
Der Druck auf den britischen Premierminister Keir Starmer ist nach dem Rücktritt von vier Staatssekretären noch stärker geworden. Mehr als 70 Abgeordnete seiner Labour-Partei forderten öffentlich den Verzicht auf sein Amt. Starmer hatte bei einer Rede in London vor einem Führungsstreit gewarnt, der nur Chaos bringen würde. Die "Times" berichtete, Innenministerin Shabana Mahmood habe dem Premierminister geraten, seine Position zu überdenken. Einem Bericht des Senders ITV News zufolge riet auch Starmers Stellvertreter David Lammy seinem Chef, einen Zeitplan für seinen Abschied vorzulegen.

Russland 
Russland hat seine Prognosen für das Wirtschaftswachstum gesenkt. 2026 werde das BIP wohl nur um 0,4 Prozent wachsen, nach bislang vorhergesagten 1,3 Prozent, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Nowak der Zeitung "Wedomosti". Für 2027 wurde die Prognose von 2,8 auf 1,4 Prozent halbiert. Die der Haushaltsplanung zugrunde liegende Prognose für den Ölpreis bleibe für 2026 unverändert bei 59 USD pro Barrel. Für die Jahre 2027 bis 2029 sei sie auf 50 USD gesenkt worden.

Ukraine
Die Ukraine hat laut einem Medienbericht der deutschen Regierung die Lieferung weitreichender Drohnen und Raketen als Ersatz für US-Tomahawk-Marschflugkörper angeboten. "Wir sind in der Lage, die Fähigkeiten der Nato, Präzisionsschläge in der Tiefe durchzuführen, zu stärken und ab einem bestimmten Zeitpunkt auch die Fähigkeitslücken der Allianz zu schließen", sagte Alonya Getmanchuk, Botschafterin der Nato-Mission der Ukraine in Brüssel, der Zeitung "Welt". Dazu gehörten auch jene Fähigkeiten für Präzisionsschläge, die man von den Amerikanern erwartet hatte. "Wenn Nato-Länder wie Deutschland in Zukunft danach fragen, könnten wir durchaus auch unsere Erfahrungen und effektive Waffen anbieten: weitreichende Drohnen und Raketen", sagte Getmanchuk.

USA / China
US-Präsident Donald Trump wird bei seiner anstehenden China-Reise von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet, zu der Tesla-Chef Elon Musk und Apple-Konzernlenker Tim Cook gehören sollen. Bei dem Staatsbesuch vom 13. bis 15. Mai werden einem Insider zufolge Vereinbarungen zur Förderung von beiderseitigem Handel und Investitionen erwartet. Zudem dürfte die Regierung in Peking den Kauf von Boeing-Flugzeugen sowie von US-Agrar- und Energieprodukten ankündigen.
 

USA / Energie
US-Präsident Donald Trump will angesichts der durch den Iran-Krieg gestiegenen Spritpreise die Benzinsteuer des Bundes senken. Er werde die Abgabe von 0,18 Dollar je Gallone (umgerechnet 4 Euro-Cent pro Liter) für einen noch unbestimmten Zeitraum reduzieren, sagte er vor Journalisten. Dies werde so lange so bleiben, wie es angemessen sei. Staatliche Hilfen für die unter den hohen Kerosinkosten leidenden Fluggesellschaften seien dagegen vorerst nicht geplant.

USA / Inflation
Der Nahost-Krieg katapultiert die Inflationsrate in den USA voraussichtlich weiter in die Höhe. Von Reuters befragte Experten erwarten für April einen Anstieg der Teuerungsrate auf 3,7 Prozent. Im März hatte sie bei 3,3 Prozent gelegen. Die US-Notenbank hat den Leitzins zuletzt konstant gehalten. Angesichts der Folgen des Iran-Kriegs auf die Wirtschaft und insbesondere auf die Energiepreise gilt eine baldige Zinssenkung als sehr unwahrscheinlich.

Unternehmen

Bayer
Der Pharma- und Agrarkonzern legt seine Bilanz für das 1. Quartal vor. Analysten erwarten im Schnitt einen Rückgang des bereinigten operativen Gewinns (Ebitda) auf 3,93 Mrd. €. Für das Gesamtjahr prognostiziert das Unternehmen bislang einen Umsatz von 44 bis 46 Mrd. € sowie ein sinkendes Ebitda von 9,1 bis 9,6 Mrd. €. Konzernchef Bill Anderson steht unter wachsendem Druck von Investoren, die nach ersten Erfolgen beim Konzernumbau nun spürbare finanzielle Fortschritte und ein Ende der juristischen Hängepartie in den USA fordern. Ende April hatte sich der Oberste Gerichtshof der USA in einer Anhörung zu den milliardenschweren Glyphosat-Klagen gespalten gezeigt. Ein Urteil, das für Bayer einen Befreiungsschlag bedeuten könnte, wird bis Ende Juni erwartet.

Deutsche Lufthansa
Die Airline-Gruppe hat die Aktionäre in diesem Jahr anlässlich des 100. Jubiläums der Firmengründung zur Präsenz-Hauptversammlung in Frankfurt eingeladen. Mit dem geplanten Wechsel im Aufsichtsratsvorsitz von Karl-Ludwig Kley zum früheren E.ON-Chef Johannes Teyssen hat Lufthansa-Chef Carsten Spohr künftig einen neuen Aufseher beim Navigieren durch ein turbulentes Umfeld.

Elmos Seconductor
Zwei der drei Gründer des Dortmunder Chip-Entwicklers wollen sich über Nacht von einem Teil ihrer Aktien trennen. Eine Beteiligungsgesellschaft von Aufsichtsratschef Klaus Weyer (20,7 Prozent) und eine GmbH seines Stellvertreters Günter Zimmer (15,0 Prozent) wollen über die Investmentbank Berenberg zusammen 1,77 Millionen Aktien oder zehn Prozent des Grundkapitals verkaufen, wie Elmos mitteilte. Mehr als die Hälfte der Aktien wäre dann im Streubesitz. "Der erhöhte Freefloat wird die Liquidität und Attraktivität unserer Aktien deutlich erhöhen und positioniert das Unternehmen gut für eine mögliche Aufnahme in den MDax bei der nächsten Index-Überprüfung", sagte Vorstandschef Arne Schneider. Zum Xetra-Schlusskurs vom Montag hätte das Paket einen Gegenwert von 341 Mio. €.

Netflix
Der US-Bundesstaat Texas wirft dem Streamingdienst vor, seine Kunden auszuspähen und von sich abhängig zu machen. Die Plattform spioniere Kinder und andere Nutzer aus, indem sie deren Daten ohne Einwilligung sammle und so gestaltet sei, dass die Nutzer süchtig nach ihr würden, schrieb Generalstaatsanwalt Ken Paxton in seiner Klage. Netflix habe den Verbrauchern jahrelang vorgegaukelt, keine Nutzerdaten zu sammeln oder weiterzugeben, habe in Wirklichkeit jedoch Sehgewohnheiten und Präferenzen nachverfolgt, die Daten weiterverkauft und damit jährlich Milliarden von Dollar verdient.

ThyssenKrupp
Der Industriekonzern hat nach Einbußen im zweiten Quartal seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 leicht gekürzt. Die Umsatzerwartung werde um einen Prozentpunkt auf minus drei bis zu einem Null-Wachstum gegenüber dem Vorjahr angepasst, teilte der Konzern mit. Zuvor hatte Thyssenkrupp einen Rückgang von zwei Prozent bis hin zu einem Plus von einem Prozent in Aussicht gestellt. "Bei der Umsatzerwartung sind wir etwas zurückhaltender, auch angesichts der verschärften geopolitischen Unsicherheiten und der Auswirkungen auf die internationalen Märkte", sagte Finanzchef Axel Hamann. Die übrigen Ziele für Gewinn und Cashflow bekräftigte er indes.

Vodafone
Bei den Gesamtjahreszahlen des britischen Mobilfunkers richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf das Deutschland-Geschäft. Sie hoffen auf eine anhaltende Erholung vor allem der Breitband-Sparte, die wegen des Wegfalls des sogenannten Nebenkostenprivilegs zahlreiche Kunden verloren hatte. Seit Mitte 2024 können Mieter ihre Kabelnetz-Betreiber frei wählen.

Termine heute

14:30 US/ Cleveland-Fed-Inflationserwartungen von Unternehmen Q1
16:00 US/ Verkauf bestehender Häuser April (annualsisiert) in Mio.
16:00 US/ Conference Board Employment Trends Index

Quartalszahlen und andere Ereignisse

Quartalszahlen / Termine Europa Patrizia Immobilein AG, Limes Schlosskliniken AG, Deutsche Wohnen SE, SECO S.P.A., Hochtief, Iren S.p.A. Azioni, adesso SE, bet-at-home.com, Hypoport, Dole, Steris PLC Reg., Banca Monte dei Paschi di Siena, Stratec, Aurubis, Hannover Rück, GEA Group, JDC Group, K+S AG
Quartalszahlen / Termine USA: Uniti Group, Health Catalyst, Ramaco Resources, Hims & Hers Health, Hillenbrand, Plug Power, Owens & Minor, Sally Beauty Holdings, Constellation Energy, Mosaic Co., hain Celestial Group, TreeHouse Foods, fox Corp., DocGo, Halozyme Therapeutics, Gladstone Land Corp.
Dividendenabschläge u.a.: Apple (0,27 USD), AXA (2,32 €), Veolia Environnement (1,50 €), Schneider Electric SE (4,20 €), DBS Group (0,81 SGD)

Bitte beachten Sie unsere Rechtlichen Hinweise für Marktberichte.

MiFID II/MiFIR

Seit dem 3. Januar 2018 muss zur Meldung von Geschäften ein Legal Entity Identifier (LEI) übermittelt werden. Hier zur Information der „LEI“ von Hauck & Aufhäuser: 529900OOZP78CYPYF471

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gleif.org

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