Aktienmarktbericht
  • Aktienmarktbericht
  • News

Aktienmarktbericht

Börsenindizes, Berichte zu den Weltbörsen, Meldungen über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen sowie Unternehmensnachrichten.

25. März 2026

Lesezeit: setTime Minuten

 

Mittwoch, 25. März 2026, 08:20 Uhr
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr Aktienhandel von Hauck Aufhäuser Lampe.

Eröffnungen

DAX 22.636,1
E-STOXX 50 5.581,29

Financial Markets

DAX

22.636,91

(-0,07%)

MDAX 28.125,11

(-0,37%)

TechDAX

3.416,31

(-0,55%)
Euro Stoxx 50

5.581,29

(+0,13%)

Dow Jones

46.124,06

(-0,18%)

Nasdaq

24.002,45

(-0,77%)

Nikkei

55.749,62

(+287%)

EUR/USD

1,16 (-0,09%)
Gold in $

4.548,78

(+1,64%)
Oil (Brent) in $ 110,42

(+0,48%)

Bitcoin (USD) 71.157,90

(+1,57%)

DAX TOPS

Brenntag SE

55,16

(+7,57%)

BASF SE 48,85

(+4,18%)

Deutsche Telekom AG

32,44

(+2,85%)

 

DAX FLOPS

SAP SE

147,62

(-4,06%)
Bayer AG 37,74

(-1,88%)

Airbus SE

164,56

(-1,12%)

Märkte

DAX knapp behauptet - US-Aktien geben nach - Neue Hoffnung auf Ende des Iran-Krieges stützen in Asien

Nach der Vortageserholung hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag knapp im Minus geschlossen. Zum einen stiegen die Ölpreise wieder, zum anderen kamen Zweifel über die Gespräche zwischen den Kriegsparteien Iran und USA auf, die zum Wochenstart noch gestützt hatten. Der DAX verlor 0,1 Prozent auf 22.637 Punkte. Daten aus Deutschland setzten kaum Impulse. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im März stärker als erwartet abgeschwächt, während der Kostendruck infolge des Nahostkrieges sprunghaft gestiegen ist. Der von S&P Global erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - hielt sich aber gleichwohl im Wachstum signalisierenden Bereich.

Nach der von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Hoffnungsrally haben die Indizes an der Wall Street am Dienstag einen Teil der Gewinne wieder abgegeben. Schon am Vortag hatten die Kurse deutlich unter den Tageshochs geschlossen, nachdem US-Präsident Trump zunächst Hoffnung auf ein absehbares Kriegsende im Nahen Ostern verbreitet hatte, indem er von Gesprächen mit Iran sprach, worauf aber aus Teheran ein Dementi folgte. An dieser diffusen Nachrichtenlage änderte sich am Dienstag wenig. Der Nachrichtensender CNN berichtete, dass es tatsächlich eine "Kontaktaufnahme" zwischen den USA und Iran gegeben habe, die von Washington initiiert worden sei. Das Niveau vollständiger Verhandlungen sei aber laut einer hochrangigen iranischen Quelle nicht erreicht worden.
Der Dow-Jones-Index gab um 0,2 Prozent nach 46.124 Punkte, der breite S&P-500 kam um 0,4 Prozent zurück, die technologielastigen Nasdaq-Indizes gaben um bis zu 0,8 Prozent nach, belastet von sehr schwach im Markt liegenden Softwareaktien. 
Bremsend wirkten die wieder anziehenden Ölpreise vor dem Hintergrund fortgesetzter gegenseitiger Angriffe Israels und des Irans. Der Anstieg der US-Lohnstückkosten betrug im 4. Quartal 4,8 Prozent, wohingegen Ökonomen nur mit 4,0 Prozent gerechnet hatten. Von den S&P-Einkaufsmanagerindizes für Industrie und Dienstleistungen im März kamen kaum Impulse. Der Index für die Industrie übertraf die Erwartungen, der für die Dienstleistungen verfehlte sie. Beide Indizes liegen weiter im Wachstum anzeigenden Bereich.

Neue Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Krieges sorgen zur Wochenmitte an den asiatischen Aktienmärkten für Kursgewinne. Gleichwohl herrscht bei den Marktteilnehmern eine erhöhte Skepsis, denn die Nachrichtenlage bleibt recht undurchsichtig. Stützend wirken auch die nachgebenden Ölpreise. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fällt unter die Marke von 100 USD und ermäßigt sich aktuell um 4,8 Prozent auf 99,47 USD. Auch hier stützt die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges sowie eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus, heißt es. An den Aktienmärkten steigt der Kospi in Seoul um 1,8 Prozent. In Tokio erhöht sich der Topix um 2,4 Prozent. Für den Hang-Seng-Index geht es um 0,1 Prozent nach oben und der Shanghai-Composite gewinnt 1,1 Prozent. In Australien, wo der Handel bereits beendet ist, schloss der S&P/ASX-200 mit einem Aufschlag von 1,9 Prozent

 

Ausblick für Heute

Neue Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Krieg lassen die Anleger wieder hoffen. Die USA haben angeblich einen Plan für eine Waffenruhe vorgelegt. Der DAX dürfte deutlich höher in den Tag starten und notiert vorbörslich mit Plus 0,97% bei 22.855,50 Punkten.
Die Hoffnung auf eine Waffenruhe am Persischen Golf wird konkreter. US-Medienberichte über einen 15-Punkte-Plan Washingtons für eine einmonatige Feuerpause haben die asiatischen Börsen am Morgen beflügelt (s.o). 

 

News

Dänemark
Die Sozialdemokraten der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen haben bei der Parlamentswahl am Dienstag das schlechteste Ergebnis seit über einem Jahrhundert eingefahren. Trotz der schweren Verluste liegt ihr linker Block mit 84 von 179 Sitzen knapp vor dem rechten Lager mit 77 Sitzen, wie Prognosen lokaler Medien nach Auszählung aller Stimmen zeigten. Eine Fortsetzung ihrer Regierung ist damit zwar möglich, es stehen jedoch schwierige Koalitionsverhandlungen bevor.

Deutschland / Investitionen
Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hält am Nachmittag eine Grundsatzrede bei der Bertelsmann-Stiftung in Berlin. Der SPD-Chef soll dabei seine Pläne skizzieren, wie Deutschland modernisiert werden kann. Klingbeil stand zuletzt in der Kritik, weil weite Teile des 500 Mrd. € schweren Sondertopfes zur Sanierung der Infrastruktur nach Einschätzung von Ökonomen zweckentfremdet werden.

Deutschland / Klima
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) legt dem Kabinett den Entwurf für das Klimaschutzprogramm der schwarz-roten Bundesregierung vor. Dies muss die Regierung laut Klimaschutzgesetz spätestens 12 Monate nach Beginn einer Wahlperiode beschließen. Es soll mit einem Bündel an Maßnahmen die Erreichung der Klimaziele bis 2030 sicherstellen. Vor allem in den Sektoren Verkehr und Gebäude bestehen erhebliche Lücken bei der schrittweisen Minderung der Treibhausgasemissionen. Diese sollen bis 2030 im Vergleich zum Jahr 1990 um mindestens 65 Prozent sinken. Bislang ist eine Verringerung um etwa 48 Prozent erreicht.

Deutschland / Konjunktur
Der Iran-Krieg dürfte die Stimmung der deutschen Wirtschaft spürbar eingetrübt haben. Das Münchner Ifo-Institut veröffentlicht am Mittwoch seine monatliche Umfrage unter rund 9000 Führungskräften. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen erwarten, dass sich das Ifo-Geschäftsklima im März auf 86,0 Punkte eintrübt, nach 88,6 Zählern im Februar. Das wäre der tiefste Stand seit Februar 2025. Viele Unternehmen sorgen sich vor allem um steigende Energiepreise und Lieferengpässe als Folge des Flächenbrands im Nahen Osten.

Europa
Mit Spannung warten die Finanzmärkte auf den Auftritt von EZB-Chefin Christine Lagarde auf einer Geldpolitikkonferenz in Frankfurt. An den Finanzmärkten wird angesichts der vom Ölpreisschock ausgehenden Inflationsgefahr auf eine nahende Zinserhöhung spekuliert. Auf der "ECB and its Watchers Conference" dürfte Lagarde erneut die Möglichkeit nutzen, Stärke im Kampf gegen die Inflation zu demonstrieren. Auf dem Forum werden unter anderen auch der finnische Notenbankchef Olli Rehn, sein österreichischer Kollege Martin Kocher und die deutsche Wirtschaftsweise Veronika Grimm sprechen.

Iran
Die USA haben einem Insider zufolge dem Iran einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges übermittelt. Die Aussagen einer mit der Angelegenheit vertrauten Person gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters reihen sich in weitere Medienberichte ein. Laut dem israelischen Sender Channel 12 wird etwa verlangt, die Atomanlagen Natans, Isfahan und Fordow außer Betrieb zu setzen. Zudem müsse in der Straße von Hormus ein freier Schiffsverkehr gewährleistet werden. Auf iranischem Boden dürfe kein Uran angereichert werden. Die USA schlagen demnach eine Feuerpause von einem Monat vor, um den Plan zu besprechen. Stellungnahmen der genannten Staaten lagen zunächst nicht vor.

USA / Iran
Die USA haben einem Insider zufolge dem Iran einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges übermittelt. Die Aussagen einer mit der Angelegenheit vertrauten Person gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters reihen sich in weitere Medienberichte ein. Laut dem israelischen Sender Channel 12 wird etwa verlangt, die Atomanlagen Natans, Isfahan und Fordow außer Betrieb zu setzen. Zudem müsse in der Straße von Hormus ein freier Schiffsverkehr gewährleistet werden. Auf iranischem Boden dürfe kein Uran angereichert werden. Die USA schlagen demnach eine Feuerpause von einem Monat vor, um den Plan zu besprechen. Stellungnahmen der genannten Staaten lagen zunächst nicht vor.

USA / Trump
Die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump sind auf den niedrigsten Stand seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus gefallen. In einer Umfrage des Instituts Ipsos für die Nachrichtenagentur Reuters äußerten sich 36 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger in den USA zufrieden mit Trumps Amtsführung. In der Vorwoche waren es noch 40 Prozent gewesen. Als Gründe für den Rückgang gelten gestiegene Benzinpreise und eine breite Ablehnung des von den USA gemeinsam mit Israel begonnenen Krieges gegen den Iran.

Unternehmen

Alphabet / Meta / OpenAi
EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera wird sich am Dienstag mit den CEOs von Alphabet, Meta Platforms und OpenAI treffen. Die Treffen mit Sundar Pichai, Mark Zuckerberg und Sam Altman finden in San Francisco statt. Am Mittwoch will Ribera den Amazon -CEO Andy Jassy treffen.

Henkel
Carsten Knobel hat Preiserhöhungen infolge des Irankriegs in Aussicht gestellt. "Wenn sich unsere Herstellkosten drastisch erhöhen, müssen wir diese Kosten weitergeben", sagte er dem "Handelsblatt". "Ich habe aus der Vergangenheit gelernt: Es hilft nicht, mit Preiserhöhungen zu lang zu warten. Man kommt umso stärker unter Druck, je später man reagiert." Henkel sei zwar kein energieintensives Unternehmen, aber der gestiegene Ölpreis treffe die Zulieferer des Konzerns und die Logistikunternehmen teilweise sehr stark. "Diese geben einen Teil ihrer gestiegenen Kosten an uns weiter."

LEG Immobilien
Der Chef des Immobilienkonzerns, Lars von Lackum, rechnet damit, dass der Transaktionsmarkt durch die Folgen des Iran-Krieges einen Dämpfer erhalten wird. "Schon auf der Immobilienmesse Mipim in Cannes war vor wenigen Tagen die Verunsicherung spürbar. Die Kapitalanleger warten erst einmal ab, wie sich Energiepreise und Zinsen entwickeln, bevor sie neue Großinvestitionen tätigen", sagte er dem "Handelsblatt". Sein Unternehmen können aber gut damit umgehen, da man das Verkaufsprogramm schon auf kleinere bis mittelgroße Verkäufe eingestellt habe.

Merck
Der US-Pharmakonzern steht einem Medienbericht zufolge kurz vor der Übernahme des Biotech-Unternehmens Terns Pharma für rund 6 Mrd. USD. Die Übernahme solle vollständig in bar bezahlt werden, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Demnach seien die Verhandlungen in einem fortgeschrittenen Stadium und eine Einigung könne in den nächsten Tagen erwartet werden.

Meta
Der Konzern ist in den USA wegen mangelnden Schutzes von Kindern auf seinen Plattformen zu einer Strafzahlung von 375 Mio. USD verurteilt worden. Eine Jury im Bundesstaat New Mexico sah es als erwiesen an, dass der Facebook-Mutterkonzern gegen das dortige Verbraucherschutzgesetz verstoßen habe. Der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates hatte Meta vorgeworfen, Nutzer über die Sicherheit von Facebook, Instagram und WhatsApp zu täuschen und die sexuelle Ausbeutung von Kindern zu begünstigen. Meta kündigte an, in Berufung zu gehen.

OpenAi
Der Konzern steht Insidern zufolge kurz vor dem Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde über rund 10 Mrd. USD. Damit steige die Bewertung des US-Unternehmens einschließlich der neuen Mittel auf 850 Mrd. USD, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. Zudem stellte OpenAI überraschend seinen KI-Videogenerator Sora ein.

Rotschild
Französische Ermittler haben die Pariser Büros der Schweizer Bank Edmond de Rothschild durchsucht. Die Razzia steht im Zusammenhang mit einer Korruptionsermittlung gegen einen Diplomaten, der in Dokumenten mit Bezug zum verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein genannt wird, wie die Finanzstaatsanwaltschaft mitteilte. Es werde wegen des Vorwurfs der passiven Korruption eines ausländischen Amtsträgers und der Beihilfe dazu ermittelt. Die Bank lehnte eine Stellungnahme ab.

Volkswagen
Der Konzern will einem Bericht zufolge in seinem Werk Osnabrück künftig Teile für das israelische Raketenabwehrsystem "Iron Dome" fertigen. Der Konzern verhandle dazu mit dem israelischen Staatskonzern Rafael Advanced Defence Systems, berichtete die Zeitung "Financial Times" unter Berufung auf zwei mit den Plänen vertraute Personen. Mit dem Schritt sollten alle 2300 Arbeitsplätze in dem von der Schließung bedrohten Werk in Niedersachsen gerettet werden. Ein Sprecher von VW erklärte, es würden weiter tragfähige Perspektiven für den Standort Osnabrück nach dem Auslauf der aktuellen Fertigung im Jahr 2027 geprüft. Eine Produktion von Waffen schließe der Konzern aus.

Termine heute

08:00 GB/ Verbraucherpreise Februar y/y
08:00 GB/ Erzeugerpreise (Input) Januar m/m
08:00 GB/ Erzeugerpreise (Output) Januar m/m
08:00 GB/ Einzelhandelspreise Februar y/y
10:00 DE/ ifo-Geschäftsklimaindex März
10:00
DE/ ifo-Geschäftslage März
10:00 DE/ ifo-Geschäftserwartungen März
10:00 CH/ UBS Konjunkturerwartungen Februar
10:30 GB/ Hauspreisindex Januar y/y
12:00 US/ MBA-Hypothekenanträge Vorwoche w/w
13:30 US/ Leistungsbilanzsaldo Q4 in Mrd. USD
15:00 China / Index der Frühindikatoren Februar m/m
15:00 BE/ Geschäftsklimaindex März
15:00 CH/ SNB-Quartalsbericht zur Geldpolitik und Wirtschaftsentwicklung Q4
15:30 US/ Rohöllagerbestände in Mio. Barrel w/w
 

Quartalszahlen und andere Ereignisse

Quartalszahlen / Termine Europa Hera S.p-A, Beneteau, Aubay Technology, TotalEnergies, OVB Holding, Zeal Network, Enea S.A., Hgears, EnBW Energie 
Quartalszahlen / Termine USA: Jefferies Financial, Steelcase, H.B. Fuller, Paychex, Chewy, Beyond Meat, Guess?, Cintas Corp.
Dividendenabschläge u.a.: Altria Group (1,06 USD), NXP Semiconductors 

Bitte beachten Sie unsere Rechtlichen Hinweise für Marktberichte.

MiFID II/MiFIR

Seit dem 3. Januar 2018 muss zur Meldung von Geschäften ein Legal Entity Identifier (LEI) übermittelt werden. Hier zur Information der „LEI“ von Hauck & Aufhäuser: 529900OOZP78CYPYF471

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gleif.org

Aktienmarktbericht

In unserem Aktienmarktbericht informieren wir Sie täglich per E-Mail-Newsletter über die aktuellen Entwicklungen an der Börse, in den einzelnen Märkten und bei den Unternehmen.

Newsletter

Aktienmarktbericht

Anrede